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Srebrenica wurde zum Synonym für den jüngsten Völkermord in Europa. Zwei Jahrzehnte danach könnte die Kleinstadt in Ostbosnien wieder eine Perspektive bekommen: An der Vermarktung ihrer einst berühmten Heilquellen will sich eine Plauener Firma beteiligen.
Die schmale gepflasterte Straße hinaus aus der Stadt führt durch einen sattgrünen Wald. Anderthalb Kilometer hinter dem Ortskern mit seinen Moscheen und der serbisch-orthodoxen Kirche endet sie auf einer Baustelle. Das Wasser, das hier in der Umgebung an mehr als vierzig Stellen aus der Erde tritt, färbt den Boden rostbraun.
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