Macron attackiert Merkels Europakurs

Die Verleihung des Karlspreises nutzt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für Klartext - nicht alles dürfte Angela Merkel gefallen haben. Angesichts der Entfremdung mit den USA mahnt er zum Handeln.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    1
    Tauchsieder
    11.05.2018

    "kurt", dass nennt man eine Selbstbeweihräucherung der politischen Eliten.

  • 8
    1
    11.05.2018

    Als ich vor fast 30 Jahren in Aachen war, sah ich mit Ehrfurcht im Rathaus die bisherigen Karlspreisträger. Herr Macron hat in seiner Amtszeit viel geredet, wirklich getan allerdings nichts. Er ist ein großer Freund von Herrn Trump und möchte mit den USA vor allem militärisch stark zusammenarbeiten. Das man dafür den Karlspreis erhält, ist erstaunlich. Ich glaubte bis jetzt, Auszeichnungen gibt es für besondere erbrachte Leistungen.

  • 10
    0
    Tauchsieder
    11.05.2018

    Es lässt sich leicht über fremdes Geld schwadronieren. Diese Einstellung ist übrigens weit verbreitet in der EU. Deshalb stehen auch diese Länder, die dieses auch befürworten, genau dort wo sie stehen, im wirtschaftlichen Abseits. Warum soll sich Merkel auf dieses Niveau herabziehen lassen. Immerhin sind diese geforderten Gelder nicht von der Bundesregierung, es sind immer noch die Gelder des deutschen Steuerzahlers.

  • 8
    0
    Stonep
    11.05.2018

    Leider sehe ich für die Zukunft gar kein Konzept für Europa. Es ist völlig zerstritten , jeder möchte nur in die Kasse greifen. Keine gemeinsamen Vorstellungen wie Europa in 20 Jahren und später aussehen soll. Keine Annäherung in wichtigen Fragen der Steuerpolitik, der Lohnpolitik, der Justiz.
    Visionen allein rechtfertigen noch keinen Preis. Und Deutschland seine Geldpolitik vorwerfen ist auch unangebracht. Es ist nicht die Regierung, welche das Geld erwirtschaftete hat. Man sollte mal nachdenken, wieso Deutschland diesen Exportüberschuss erwirtschaftet und durch eigene politische Maßnahmen die Voraussetzung im eigenen Land schaffen.
    Wir werden sehen, ob Europa sich gegen die amerikanischen Sanktionen in Iran stellt, so wie in den ersten Äußerungen. Wenn wir wirklich ein gemeinsames Europa haben wollen, müssen wir auch europäisch handeln und niemanden hinterherlaufen.



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