Russland und Polen liefern sich einen Krieg der Worte

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75 Jahre nach der Befreiung Europas vom Naziterror liefern sich Russland und Polen verbale Schlachten um das korrekte historische Gedenken. Eine Analyse.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    Progress
    14.01.2020

    Es ist nicht "unser Wladimir", acals, vielleicht Ihrer. Das Wiederaufleben des Nationalismus in Polen, mit Rückendeckung durch den neuen Freund aus Übersee tut dem Zusammenwachsen der EU lediglich einen Bärendienst. Ist das Land jetzt der Trojaner von Washington in der EU?

  • 1
    7
    acals
    14.01.2020

    Wir zitieren mal ein wenig:

    Unser Wladimir nannte den polnischen Botschafter in Berlin (33-39) einen "Drecksack, ein antisemitisches Schwein". (24.12.2019).

    Dieser Botschafter habe "komplett mit Hitler solidarisiert in seinen antijüdischen, antisemitischen Tendenzen“.

    Die amtierende polnische Regierung reagierte mit Augenmass auf diese ... eh ... Aussagen. (Es verfestigt sich der EIndruck, das Wladimir klein, und auf dem level eines KGB Agenten stehengeblieben ist.)

    Polen sagt das waeren ja "Propagandabotschaften wie aus der Stalin-Zeit“ ... ganz Polen stuende aber „bereit, Russlands Diplomaten die historische Wahrheit so viele Male, wie es nötig ist, zu erläutern."

    Wir dagen fragen unseren Wladimir einfach nur nach dem Gedenktag an den heimtueckischen Ueberfall der Sowjetuniun auf Finnland, an den russisschen Gedenktag an die Mio-Opfer der sowjetischen Staatsorgane ... und ob diese Opfer auch heute immer noch nicht wert sind genannt zu werden.

  • 3
    1
    Progress
    10.01.2020

    Da beisst die Maus keinen Faden ab, dass das Deutsche Reich zur Revision einiger Grenzen, willkürlich durch den Versailler Vertrag zugunsten Polens gezogen, den Krieg vorbereitet und begonnen hat. Die Polen haben sich darauf vorbereitet und hatten mit Unterstützung von F und GB gerechnet, die ausblieb. Ein Unschuldslamm waren die Polen aber auch nicht. Stalin wusste aus Geheimdienstquellen (Richard Sorge), dass die Faschisten sein Land überfallen werden. Seine Massnahmen waren vorbeugend. Die Rolle der Polen damals wie heute wäre interessant wissenschaftlich aufzuarbeiten, nicht von PiS!

  • 4
    4
    Freigeist14
    10.01.2020

    Auch wenn es die FP blau unterlegt hervor hebt ,was heute "zu sein " hat ist die Geschichte und Wahrheit eine Andere .Ich wiederhole mich gern : Der Angriff auf Polen war im Mai 1939 für den 25.August 1939 als "Fall Weiss" beschlossene Sache . Da war ein Abkommen mit Moskau noch undenkbar . Und es ist historisch belegt ,das die UdSSR vom Westen isoliert kaum eine andere Wahl hatte ,als die von Polen 1920 eroberten Gebiete als Puffer zu besetzen .Dieser Puffer war 1941 entscheidend ,das die Wehrmacht 300 km "mehr " erobern musste .

  • 7
    4
    acals
    10.01.2020

    Wladimir will uns bestimmt noch weissmachen, dass das Massaker von Katyn, der Ueberfall der Sowjetunion auf Finnland ... Akte der Selbstverteidigung gewesen seien.
    Gute Analyse, Herr Kroekel!

  • 6
    4
    Freigeist14
    09.01.2020

    Es ist natürlich bezeichnend vom Gedenkjahr 2020 zu reden , und selbstverständlich die "Annexion der Krim" zu erwähnen ABER kein Wort über das größte Manöver der NATO seit 1989 vor den Grenzen Russlands zu verlieren ,das 20.000 US-Soldaten nach Osten verlegen soll . Sicher ein Zeichen des guten Willens .