Straßburger Angreifer rief laut Zeugen «Allahu Akbar»

Gerade im Dezember ist Straßburg mit seinen Weihnachtsmärkten ein Ziel für Touristen. Jetzt erschüttert ein Anschlag die Idylle. Der Terrorist konnte fliehen - nach Deutschland?

15Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Malleo
    17.12.2018

    @OlafF
    Alles richtig.
    Feststellung:AKK und Spahn können es nicht verhindern.
    Frage: Hat man es versucht? Ich erinnere hier gern an den G20 Gipfel in Elmau, wo die Bundespolizei recht erfolgreich die Grenzen im Sinne eines souveränen Staates "geschützt" hat.
    Die Erfahrungen durften allerdings nicht weiter umgesetzt werden.
    Empfehlung: R. Alexander "Die Getriebenen".
    Handlungsanweisung für einen Untersuchungsausschuss zwischen zwei Buchdeckeln.
    Zu Ihren letzten Satz..
    Richtig.
    Nach den Landtagswahlen 2019 wird es wohl neben der schönen Brücke in Loschwitz ein 2. "Blaues Wunder" in Dresden geben.
    Warum das so ist?
    Schauen Sie sich mal den fachlichen Hintergrund unserer Berufspolitiker an.
    Unsere Klimaschützerin ist ein gutes Beispiel hierfür.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    17.12.2018

    Malleo: Das Zitat von Helmut Schmidt stammt aus dem Hamburger Abendblatt des Jahres 2004 und wurde in vielen Tageszeitungen gedruckt. Es drückt Selbstkritik aus und lässt zurückblicken auf eine Zeit als überwiegend in der alten Bundesrepublik Arbeitskräfte ins Land geholt wurden, um die riesige Nachfrage der wachsenden Industriegesellschaft zu befriedigen. Leider wurde dabei kaum beachtet, dass sich die neuen Bevölkerungsgruppen, jahrzehntelang ohne Beachtung durch die einheimische Bevölkerung z. T. in Parallelgesellschaften entwickeln konnten. Einige bzw., deren Nachkommen sind niemals in der westlichen Gesellschaft angekommen und ziehen vereinzelt als „tickende Zeitbomben“ durch religiösen Fanatismus aufgeheizt durch unsere Städte.
    Wir befinden uns jedoch nicht mehr im Zeitalter der Industrialisierung und es fällt uns gerade jetzt ziemlich schwer, in der jetzigen Wissensgesellschaft den Anschluss zu halten.

    Der Übergang vom Informationszeitalter zum Zeitalter der Digitalisierung kann so jedenfalls kaum funktionieren. Das derzeitige Regierungskonzept ist genauso einäugig wie der weiße Elefant und kann allenfalls als Überbrückung dienen. Einige Ärzte, Ingenieure und andere Fachkräfte können nicht hinwegtäuschen, dass der überwiegende Teil der Migranten schlecht ausgebildet ist und über keinerlei Grundkenntnisse verfügt.
    Die durch technologischen Wandel bald frei werdende Arbeitskräfte werden mit denen, welche ohne Bildung und Sprachkenntnisse bleiben wollen, im Dienstleistungssektor leichtes Spiel haben. Die daraus resultierenden Verteilungskämpfe werden hoffentlich die derzeit ihrer Ziele beraubten recht planlosen Linken und deren Sympathisanten wieder auf den Plan rufen. Dann müssen diese, statt in ihrer Kritiklosigkeit zu verharren nicht mehr ihren überholten Idealen hinterher trauern.

    Der weiße Elefant steht doch nicht nur in Deutschland im Raum, sondern überall auf der Welt. Weder AKK noch Spahn allein kann das verhindern. Warum feiern, die Ernüchterung wird bald folgen. Spätestens nach den Wahlen werden auch die letzten hierzulande merken, wo der Weg hinführt.

  • 1
    1
    Malleo
    16.12.2018

    @OlafF
    Mit den Ausführungen kann ich recht wenig anfangen.
    H. Schmidt im Interview des "Hamburger Abendblattes" vom Mittwoch?
    Und Ursache für das Misslingen der Integration sei die Erziehung der Europäer zur Feindseligkeit gegenüber den Muslimen?
    Soweit ich mich erinnere, gelang es letztmalig 1683 vor Wien einem Heer unter polnischer Führung und sächsischer Unterstützung die osmanisch- islamische Unterwerfung Europas zu verhindern. Richtig?
    Vielleicht reicht bei den Osteuropäern deren geschichtliches Erinnerungsvermögen etwas weiter zurück und erklärt die Widerstände, Menschen aus dem benannten Kulturkreis in die Gesellschaft aufzunehmen?
    Sind es gar Befürchtungen, dass mit der Zuwanderung und EU Zuweisung von Menschen aus diesem Kulturkreis diese Ergebnisse aus 1648 gar zur Disposition gestellt werden könnten?
    Aus deutscher Sicht sicher eine unbegründete Furcht, denn bei der Zuwanderung nach Europa gilt bekanntlich "Germany first".
    Wenn Sie erkennen, dass da einiges schief gelaufen ist mit der Integration in den alten Ländern, darf ich fragen ob ein "weiter so" angebracht ist?
    Der weiße Elefant steht noch immer im Raum und AKK entfernt ihn sicher nicht.
    Das politische Berlin feiert gerade die Zahl 166.000, denn 220.000 wurde deutlich unterschritten.
    Feiern Sie mit?

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    16.12.2018

    Mit der Demokratie sei das Modell einer multikulturellen Gesellschaft nur schwer zu vereinbaren, sagte Helmut Schmidt in einem Interview des „Hamburger Abendblatts“ vom Mittwoch. „Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der sechziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten". …gemeint sind offensichtlich nicht Arbeitskräfte aus Italien, Spanien, Portugal, sondern aus der Türkei. Die entscheidende Ursache für das Misslingen der Integration liegt nach Schmidts Worten in der Feindseligkeit gegen andere Religionen, zu der die christlichen Kirchen die Europäer über Jahrhunderte erzogen hätten… Das gelte insbesondere gegenüber dem Judentum und dem Islam.
    Ich glaube, wir beide wissen, dass er mit dieser Annahme für den Osten falsch lag. Die Schwierigkeiten bei der Integration hat er aus seinen eigenen Erfahrungen recht gut beschrieben. Wer die norddeutschen Großstädte kennt, kann dies durchaus nachvollziehen.
    Das Zitat von Adolf Hol trifft für den atheistischen Osten, wohl kaum zu, denn hierzulande gab es kaum „Opium fürs Volk“. Man könnte meiner Meinung nach höchstens daraus ableiten, die Leute müssten mehr nachdenken und sich für ihre Fragen andere Antworten suchen. Sie sind hierzulande deswegen weder schlauer noch dümmer.
    Ein Zitat von einem Atheist „mit Berliner Schnauze“ zum Schluss:
    […]er sei Atheist, aber er habe Angst vor einer gottlosen Gesellschaft, weil dieser die Solidarität abhandenkommen könne, Sozialismus sei schließlich nichts anderes als säkularisiertes Christentum.
    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Solidarität bis zu einer gewissen Stufe, ja . Aber nicht um jeden Preis selbst zu „Kalkutta werden“.

  • 3
    0
    Malleo
    15.12.2018

    @OlafF Suren werden gern und oft Bibelversen gegenübergestellt, um zu beweisen, dass in beiden Schriften recht viel Gewalt aber auch Gutes niedergeschrieben ist. Wir leben aber im Hier und Jetzt und das heißt, dass die Europäer es im Zuge des schmerzlich bis tödlichen Prozesses der Aufklärung gelernt haben, dass religiöses Leben durchaus mit einem liberaldemokratischen Gesellschaftsmodell, der Würde des Menschen und all jenen vom Grundgesetzt garantierten Rechten konfliktfrei vereinbar ist. Nun wissen wir ob der innerislamischen Sichtweisen, dass sich Moslems noch heute über den rechtmäßigen Nachfolger des Religionsgründers streiten.
    Dieser Konflikt ist durchaus ein singuläres Merkmal dafür, dass repräsentative Anhänger der islamischen Hauptströmungen bislang keine Anstrengungen ergebnisorientiert unternommen haben, ihre fundamentalen Interpretationsunterschiede zum „wahren“ Islam auf intellektueller Ebene auszutragen.
    Die Folgen sind bekannt.
    Das muss aber nicht heißen, dass Europäer das zwangsläufig gut heißen müssen, dass es den Islam nicht gelingt, auch nur ansatzweise Aufklärung auf den Weg zu bringen. Es ist schon auffällig, dass es ob des unübersehbaren Konfliktpotential dieser Religion mit der Moderne nur Islamkonferenzen, nicht aber solche für die anderen 6 Weltreligionen gibt? Die Islamkritikerin Ramadani sieht ihre Religion als Fertighaus für Menschen, die nicht klarkommen. Ein Satz, der ihr wie viele andere liberale Muslime schon einmal Polizeischutz einbringt. Wie will man das mit Besonnenheit regeln? Meine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus dem benannten Kulturkreis lassen sich zusammenfassen: Fehlende Rationalität und Berechenbarkeit machen die Zusammenarbeit auch wegen der fundamentalen kulturellen Unterschiede höchst anstrengend. Eine entscheidende Frage wurde bislang nicht auskömmlich beantwortet. Wollen wir eine multikulturelle Gesellschaft speziell mit Muslimen oder würde das die europäische Kultur sprengen, weil widerstreitende kulturelle Identitäten und deren Behauptung(!) eine wichtige Quelle von Konflikten sind? Ferner erklärte Helmut Schmidt im Interview mit dem Münchner Merkur 25.11.2004(!) „Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar…. Es war ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land geholt haben“ Nun, und was zur Religiosität sehr gut passt ist ein Zitat von Adolf Holl: Je religiöser ein Mensch…….. Das zu lesen, lohnt sich.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    15.12.2018

    Malleo: Wir reden von dem Teil, welcher überhaupt religiös ist, davon wiederum den fundamentalistischen Anhängern des Islam, welche wiederum einen kleinen Teil der Migranten bilden und denen, welche sich noch niemals ein Urteil über den freien Geist der Aufklärung bilden konnten und wollten? Für diese ist der Islam absolut, universell und totalitär.

    In Wirklichkeit nehmen es jedoch viele nicht so genau mit ihren „Pflichten“, zumindest diejenigen, welche ich bisher kennenlernen konnte. Vielleicht liegt das auch immer an der Menge, da ja bekanntlich dort nicht das Individuum, sondern die Gemeinschaft im Vordergrund steht.

    Gut, Peter Ortag liefert einen guten Überblick auch für politisch und religiös eher oberflächlich gebildete Leute, welche auf das Lesen von Zeitungen und Büchern angewiesen sind, wie mich.

    Aber Sie als Geschäftsmann sollten doch auch teilweise von folgendem Inhalt beeindruckt sein und sich fragen, ob alles immer so wörtlich zu nehmen ist:
    Gerechtigkeit sollte die Eigenschaft eines Moslems sein (5, 8), auch und vor allem im Geschäftsleben. Zinsen zu nehmen ist nicht statthaft (2, 278 f). Versprechen müssen eingehalten werden (2, 177).

    Im Westen tauchen gleichzeitig oft nicht weniger fundamentalistische »Warner« auf, die das »Abendland« in Gefahr sehen und einen finalen Zusammenstoß der Kulturen prophezeien. Was auf beiden Seiten oft fehlt, ist Besonnenheit. Der Westen von heute ist nicht mehr die christliche Bastion der Vergangenheit. Darin liegt eine Chance, aber auch eine Gefahr … (Peter Ortag)

    …»Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. … Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet er ihre Werke irre. Er wird sie leiten und ihr Herz in Frieden bringen. Und einführen wird er sie ins Paradies, das er ihnen zu wissen getan« (47, 4–6).

    Meines Wissens stand Mohammed unter dem Einfluss der Bedrohung durch eine ihm feindliche Umgebung und wer aus diesem Kontext diese Worte zur Legitimation von Terrorismus herauslöst, erliegt einem Irrtum.

    Ich empfehle Ihnen meinerseits: Helmut Schmidt, Religion in der Verantwortung …
    Dort äußert dort er seine Gedanken weitgehend frei von parteipolitischen Vorgaben und seine Überzeugung, das die Führer der Weltreligionen ihrer Verantwortung zu gegenseitigem Respekt und Toleranz gerecht werden müssen.

  • 3
    0
    Malleo
    13.12.2018

    @OlafF Ich schätze Ihre sehr nachdenkliche Antwort, widerspreche Ihnen aber in puncto der Verallgemeinerung, denn man kann, offenbar von uns beiden als Konflikt identifizierten Defizite nicht dadurch entschärfen, dass man jene Verursacher des Konfliktes gewähren lässt. Das wird aber in diesem Land mit einer Verständniskultur und kulturellen Rabatten exzessive betrieben. Ganz an den Anfang muss man allerdings stellen: Es gibt kein RECHT auf ein besseres Leben und kein RECHT auf ein Leben im Staat seiner eigenen Wahl. Leider ist diese utopische Ignoranz zum zentralen politischen Leitmotiv der Gegenwart geworden. Deshalb kann man solch harten Sätze wie sie Peter Scholl Latour geprägt hat nicht oft genug wiederholen: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta." Für mich bleibt das Kopftuch als Zeichen für die Beschämung der Frau und ein Zeichen des politischen Islam, der einzigen Religion mit einem politischen Anspruch- den nach Errichtung eines Gottesstaates. Es gehört zur Lebenslüge der deutschen Politik, dass man Menschen mit fertiger kultureller Prägung integrieren kann-und jetzt kommt der entscheidende Punkt, weil noch kein Beweis erbracht ist, dass sich der ISLAM mit einer Demokratie versöhnen lässt, denn sie ist:
    -absolut( sie die Religion schlechthin)
    -universell( alle Moslems sind aufgefordert, diese weltweit durchzusetzen)
    -totalitär( der Islam ist weit mehr als eine Religion, denn sie umfasst alle Lebensbereiche)
    Hier verweise ich auf Peter Ortag „Islamische Geschichte und Kultur“, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung in Dresden.
    Gibt es Hinweise, dass sich diese Ansprüche im Rahmen der Anerkennung einer Säkularisation ändern?
    Wohl kaum.
    Das führt zwangsläufig zur gefühlten wie auch tatsächlicher Ausgrenzung, gepaart mit mangelhafter Sozialisierung aufgrund fehlender Bildung, aber auch stolzer Ablehnung der Landeskultur.(Das Leben in der Diaspora)
    Das ist eine Quelle für das sehr starke Konfliktpotential mit der Mehrheitsgesellschaft in den westeuropäischen Aufnahmeländern.(Peter Ortag)
    Ich lese auch zwischen Ihren Zeilen die Bedenken, die mich umtreiben. Frau Merkel haben wir nicht gewählt, das Leiden der Welt zu lindern, denn nach dem Philosophen Safranski hätten 75% der Weltbevölkerung nach deutschen Maßstäben Anspruch auf "Asyl oder dem besseren Leben" in diesem Land. Nein, sie wurde gewählt, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden! Wer, wie dieses Land, sich folgenlos betrügen lässt-Deutschland glaubt uns alles- hat keinen Anspruch auf Respekt. Im Jahr 2015 wollte Merkel in ihrer Weltretterattitüde unschöne Szenen an den Grenzen vermeiden, jetzt bekommen wir alle diese "bunten Szenen der Vielfalt und Bereicherung" - Herr Palmer hat sie treffend in seiner Analyse zu Berlin beschrieben-,im Landesinneren, Terroranschläge inbegriffen. Wollen wir solche Zustände in Zukunft widerspruchslos hinnehmen? Es wird Zeit, die gelben Westen aus den Dieselfahrzeugen zu entnehmen, nicht nur, um das grüne Gewissen zu besänftigen..... Noch etwas zum Schluss: Wer flieht, sät nicht, er erntet nicht und baut auch keine Infrastruktur auf. Aber das wollen all die jungen, strammen und traumatisierten Burschen auch nicht, winkt ihnen hier doch das vita contemplativa!

  • 4
    2
    franzudo2013
    13.12.2018

    Das Traurige an diesem Herrn Maas ist, dass er uns und vielen anderen auf der Welt die Zeit stiehlt mit seinem Unsinn. Die Saarländer machen mir langsam Angst. Wie kann man nur soviel reden, wenn man nichts zu sagen hat.
    Seine Behauptung, er wäre wegen Auschwitz in die Politik gegangen, passt absolut nicht zum Benehmen der Bundesregierung. Da werden souveräne Länder gemaasregelt und beeinflusst, um ja nicht Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. .... Vielleicht muss man das ganz anders verstehen, wenn er sagt, er sei wegen Auschitz in die Politik gegangen ....

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    13.12.2018

    Malleo: Ich glaube Sie haben mit Herrn Maas eines gemeinsam: Sie neigen zu Verallgemeinerungen.
    Ja, viele Migranten kamen in den letzten Jahren aus überwiegend islamisch geprägten Ländern zu uns. Das Zitat und meine Abänderung des Zitats bezieht sich nicht auf allein diese.
    Viele Migranten oder Deutsche mit Migrationshintergrund kommen jedoch u. a. aus Vietnam, Polen, Slowakei, Ungarn, Türkei und Kuba und auch von denen, welche aus dem islamisch geprägten Raum stammen sind viele durchaus in der Lage sich zu integrieren. Ich kann Ihre negativen Erfahrungen im Allgemeinen nicht bestätigen. Die meisten kommen mit ihrer Integration in die hiesige Gesellschaft gut zurecht und haben sich ganz gut angepasst, ohne all ihrer kulturellen Wurzeln beraubt zu werden. Vergleichen Sie ruhig, wenn auch etwas überspitz, z. B. das Klinikum Chemnitz mit dem UNO-Gebäude.
    Diejenigen, welche in ihren Herkunftsländern oder in ihren Parallelgesellschaften „sozialisiert“ wurden und sich hier nicht anpassen wollen, sind die Problemfälle. Hauptsächlich diese, meinen sie offensichtlich in ihrem Kommentar. Diese wurden offenbar zu lange sich selbst überlassen und man hat keine Grenzen gesetzt. Weder bei einer bedingungslosen Alimentierung, noch bei der Grenzüberschreitung mit hiesigen gesetzlichen und kulturellen Rahmenbedingungen.
    Wie viele Verantwortungsträger in den Zielländern noch die Erfahrung machen müssen, um zu begreifen, dass nicht alle für ihre „Silicon Valleys“ und Multi-Kulti-Gesellschaften geeignet sind, kann ich nicht beurteilen. Es wird jedoch nicht ewig möglich sein, alle Kritik dem sogenannten Rechtspopulismus anzulasten.
    Das Problem liegt meiner Meinung auch darin, dass in einem vergleichbar kleinem Zeitraum eine zu große Anzahl angekommen sind...und die Reaktion der Verantwortungsträger bis heute nicht den Mut haben dies zuzugeben.
    Einige Länder haben, dass schon jetzt erkannt. Wir und andere müssen das noch erlernen.
    Der Pakt zur Verbesserung der Akzeptanz und Legalisierung von Migration wird wohl kaum zur Lösung der verbundenen Probleme beitragen können. Genauso wenig wie man Diebstahl verhinderte, indem man versuchte Privateigentum abzuschaffen …
    Aber eines darf man nicht, allzu sehr pauschalisieren. Es sind genauso Menschen, mit dem Wunsch auf ein besseres Leben, wie wir Menschen sind, welche unsere Werte bewahren wollen. Was im Allgemeinen fehlt, ist der Wille und die Fähigkeit zum Dialog.
    In Anspielung auf unsere Hauptstadt, muss ich Ihnen sagen, dass die dortigen Zustände mich wenig hoffnungsvoll stimmen. In Gesprächen mit Freunden und Verwanden und Erfahrungen vor Ort kann man nur verwundert sein, wie die Berliner überhaupt noch ihren Alltag meisten können.

  • 5
    3
    Malleo
    13.12.2018

    @OlafF
    "Nicht Migration, Nationalismus, politische Starrköpfigkeit, Ignoranz, Schönfärberei und Arroganz gegenüber Andersdenkenden ist die Mutter aller politischen Probleme".
    Darf man das mit einem Fragezeichen versehen?
    Klar, die deutsche Bevölkerung hätte ja die Merkelsche Fehlentscheidung 2015 voraussehen und sich darauf vorbereiten können, wie Frau Kipping einmal formulierte.
    Wie hätte danach die Vorbereitung aussehen können?
    Koran lesen, Scharia akzeptieren, arabisch lernen und Kopftuch tragen?
    Dann wäre zumindest die Arroganz und Ignoranz gegenüber den muslimischen Neubürgern beseitigt.
    Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, welche Vorteile wir Deutschen haben, wenn es Stadtteile gibt, die die Zusammensetzung der UN repräsentieren?
    Sie kennen noch keine? Schauen Sie mal in die Stadt, die zwar sexy aber Pleite ist!
    Denken Sie mal darüber nach, dass es weltweit keinen liberalen Rechtsstaat gibt, der islamisch ist, die Problembürger aber ausschließlich in diesem Kulturkreis sozialisiert wurden? Frankreich spricht von 20000 Gefährdern, wollen Sie auch dorthin?
    Der israelische Journalist Eldat Beck hat den "Deutschen" empfohlen, wieder über deutschen Patriotismus zu sprechen.
    Stimmt Sie das nicht nachdenklich?
    Gefühlt heißt das, wer nicht weiß, wer er ist, benimmt sich eigenartig.
    Ich könnte Ihnen aus dem Stand ca. zehn Spitzenpolitiker nennen, auf die das zutrifft.
    Ich belasse das bei der Frau im Papageienkostüm.

    Nachsatz 1: Ich war in der muslimischen Welt viel unterwegs und habe zehn Jahre mit einem iranischen GF zusammengearbeitet.
    Bereicherung sieht für mich deutlich anders aus und deshalb kann ich gern auf eine "Nordrheinwestfalisierung" dieses Landes verzichten.
    Nachsatz 2: Herr Maas ist recht beratungsresistent sein Statement zu ändern.
    Er zieht es vielmehr vor Herr Lawrow zu belehren und den Zeigefinger ob der Krim zu erheben.
    Herr Lawrow war- so ist zu hören- schwer beeindruckt!

  • 7
    3
    gelöschter Nutzer
    12.12.2018

    Malleo:
    Das Zitat von Herrn Maas(14.09.2018 Twitter):
    Migrantinnen und Migranten sind Teil unserer Gesellschaft. Sie sind unsere Nachbarn, unsere Kollegen. Sie sind unsere Freunde. Sie sind Eltern von tollen Kindern. Eine Bereicherung für unser Land.
    Nicht Migration, sondern Nationalismus ist die Mutter aller politischen Probleme.

    Folgendes Zitat könnte man von einem deutschen Außenminister erwarten:
    Viele Migrantinnen und Migranten sind Teil unserer Gesellschaft geworden. Die meisten leben in unserer Nachbarschaft friedlich mit uns zusammen und nicht in ihren eigenen Stadtvierteln mit ihren eigenen Gesetzen, die meisten sind unsere Kollegen und achten unsere Lebensweise an ohne auf ihre eigene Religion oder Tradition verzichten zu müssen. Viele sind unsere Freunde. Sie sind Eltern von tollen Kindern. Viele können eine Bereicherung für unser Land sein , indem sie ohne Einschränkungen frei entscheiden können,welcher Religion sie angehören möchten oder welchen persönlichen persönlichen Entwicklungsweg sie in unserer freien demokratischen Gesellschaft beschreiten wollen.
    Nicht Migration, sondern politische Starrköpfigkeit, Ignoranz, Schönfärberei und Arroganz gegenüber Andersdenkenden ist die Mutter aller politischen Probleme.

  • 14
    3
    Lesemuffel
    12.12.2018

    Maleo die Realität benannt. Wir gewöhnen uns wahrscheinlich so langsam daran. Vielleicht ist dieser Mörder inzwischen in Deutschland. Da ist er sicher. Dort dürfen Kriminelle und Gefährder nicht abgeschoben werden, da sie in ihren Herkunftsländern Gefahren ausgesetzt sind. Sozusagen wäre das nach deutscher Sicht ein Verstoß gegen die Menschenrechte.

  • 11
    4
    Franziskamarcus
    12.12.2018

    Klappa, ja,schöne und sichere Festungen haben wir da, nur der Terrorist kam nicht mit Panzer oder LKW, sondern ganz einfach mit einer Schutzwaffe. Nächstes Jahr bekommen wir noch Detektoren wie am Flughafen und Ganzkörperkontrollen, und zwar bei allen, wegen der Diskrimminierung... Wie sagen unsere Politiker: Absolute Sicherheit gibt es nicht und man muss halt damit Leben. Schöne neue Welt. Aber alles nur "gefühlt".

  • 17
    6
    Malleo
    12.12.2018

    Erst kürzlich hat der deutsche Außenminister Maas, übrigens einer der glühendsten Befürworter des Migrationspaktes, über jene Neubürger, die vermehrt seit 2015 nach Europa gekommen sind, per tweed nahezu euphorisch geschrieben:
    „Migrantinnen und Migranten sind Teil unserer Gesellschaft.
    Sie sind unsere Nachbarn, unsere Kollegen.
    Sie sind unsere Freunde.
    Sie sind Eltern von tollen Kindern.
    Eine Bereicherung für unser Land“
    Müssen wir Europäer vor solchen Menschen Angst haben?
    Eigentlich nicht, doch die Realität lehrt dem Souverän das Gegenteil.
    Auch bei dieser Berichterstattung wird wieder einmal tief in die journalistische Zaubertasche gegriffen, um von den Kernaussagen abzulenken.
    Da wird zunächst ein terroristischer Anschlag nicht ganz ausgeschlossen, dann verdichten sich dafür die Anzeichen, zur Identität weiß man nur, dass es ein Franzose ist, der letztlich zum Franzosen mit algerischen Wurzeln mutiert, er sei ein Krimineller, der dann als polizeibekannter Gefährder unterwegs ist und zu Hause mal paar Handgranaten deponiert hat.
    Sein Bruder ist wohl auch so einzustufen und beide genießen die offenen Grenzen in einem Europa, wo islamistische Terroristen gut und gerne leben.
    Den Schlusspunkt setzt der Verbrecher mit dem bekannten Ruf „Gott ist groß“. Aber die Dummheit jener, die die Sicherheit aus der Dienstwagen-Perspektive beurteilen, noch größer- und dazu zählt auch Herr Maas.

  • 12
    4
    gelöschter Nutzer
    12.12.2018

    Klapa meinte am 28.11., dass die die nächste Attacke eines Dschihad-Kämpfers, Amokläufers oder Messerstechers uns leider darüber belehren wird, dass es gegen solcherlei Angriffe im Prinzip keinen Schutz gibt.

    Dass sich dieser Hinweis so schnell bewahrheiten und den Ausbau der Weihnachtsmärkte zu Festungen im Prinzip als simpel darstellen würde, war nicht zu erwarten.



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