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Kritik an Ost-West-Lohnlücke: "Wir wollen keine Jammer-Ossi-Debatten"

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Der Abstand zwischen den Arbeitseinkommen in Ost- und Westdeutschland betrug 2022 gut 13.000 Euro. Und die Lohnlücke wird immer größer. Woran liegt das?


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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 21
    6
    gelöschter Nutzer
    20.07.2023

    Hat auch mit der ungerechtfertigten Lohnlücke unmittelbar zu tun.

    Die gegenwärtige 'blaue' Welle in den östlichen Bundesländern, die von den etablierten Parteien in jeder Hinsicht falsch interpretiert wird, ist u. a. ein Zeichen dafür, dass die 'Jammer-Ossis' aufgewacht sind und sich ihrer Haut zu wehren wissen. Ob es hilft, wird sich erweisen.

    Jede Diffamierung der Ostdeutschen, ob durch die Herren Gauck, Wanderwitz oder andere, ergibt im Ergebnis einen Zuwachs dieser 'blauen' Welle. Das ist eine Lektion, die von den Regierenden gelernt werden sollte.

    Die Ostdeutschen wissen auch, wie man Mauern einreißt, meint die Greizer Landrätin, Frau Schweinsburg, und dem ist zuzustimmen.

  • 17
    6
    Malleo
    20.07.2023

    ...und weil es so ist, wie es ist, werden auch keine Brandmauern helfen, denn WIR wissen, wie Mauern eingerissen werden!

  • 15
    4
    Bautzemann
    20.07.2023

    @Malleo, Bibelzitate sind sicher auch in der heutigen Zeit in bestimmten Fällen anwendbar und gültig. Wer aber sind Jene, die die Maßstäbe bzw. Messlatte bestimmen? Es sind nicht die Lohnabhängigen! Es sind mit Sicherheit die Personale in Staat und Wirtschaft, die für die Befriedigung der Aktionäre und die ständige Erhöhung von Profit und Rendite in der Verantwortung für das System stehen. Meine persönliche Messlatte ist sehr klein, da ich als Rentner sowohl von der Lohnentwicklung im Lande und dem Wollen des Staates abhängig bin. Da die Rente in unmittelbarer Abhängigkeit der Lohnentwicklung steht, haben zukünftige Renteneinsteiger hier im Osten, gleichermaßen einen gehörigen Abstand zur Alt-BRD. 33 Jahre nach der sogenannten Deutschen Einheit ein unhaltbarer Zustand. Mit der Produktivitätskeule brauchen die auch nicht mehr kommen. Wer war in den letzten 30 Jahre alles Ostbeauftragter? Was wurde erreicht? Bestimmt vieles, bis auf die anstehende Gleichheit.

  • 23
    4
    Steuerzahler
    20.07.2023

    Es begann in Sachsen alles mit einem Niedriglohnland und die Folgen baden wir heute und in der Zukunft aus. Nicht nur dass uns Jugend und Leistungsträger weglaufen und keine großen Arbeitgeber im Osten zu finden sind (mit sehr wenigen Ausnahmen), bei dieser Lohntendenz und der politischen Ignoranz ist bei dem Ost-West-Kräfteverhältnis keine Besserung zu erwarten. Mit der Wiedervereinigung hat man sich im Westen gesund gestoßen, indem man die Konkurrenz per Treuhand für 1 DM einkaufte oder auslöschte und einen Absatzmarkt dazu gewann. Kennzeichnend der Umgang z B. mit Simson Suhl, wo eine Weiterproduktion verhindert wurde. Ein wirkliches Interesse an Wohlergehen, Befindlichkeit oder Entwicklung bestand nur dann, wenn es politisch den eigenen Interessen diente.

  • 18
    6
    Malleo
    20.07.2023

    "Seht zu, was ihr hört. Mit welchem Maß ihr messt, wird man euch messen."
    (Markus Evangelium)
    Passt hervorragend in die Zeit.
    All jene, die es noch nicht begriffen haben, es wird ein "Blaues Wunder" geben- und hier meine ich nicht die Elbbrücke in Loschwitz!
    All das hat rein gar nichts mit Lamoyanz zu tun- siehe den Eingangssatz.

  • 21
    4
    KTreppil
    20.07.2023

    Wohl kaum wird sich ein Mitarbeiter von Bosch im Westen dafür stark machen, dass seine Kollegen im Osten zu gleichen Bedingungen und Bezahlung arbeiten, wie er. Könnte doch sein, dass Bosch dann ausgleichend im Westen Lohn abzieht um dem Osten mehr zu geben. Darauf will man es nicht ankommen lassen...
    Ich habe "Westverwandte", deren Argumentation ist, bei uns im Osten sei doch alles billiger. Bei einer Aufrechnung Lohn und Ausgaben, kamen sie zwar ins grübeln, aber Solidarität darf nicht erwartet werden. So ist es und so wird es leider über Generationen noch bleiben, wenn die Politik da nicht wirklich regulierend eingreift. Von der derzeitigen Regierung erwarte ich da nichts, die will zwar viel regulieren, aber der Osten liegt ihnen ferner als der Mond. Der Osten ist nur gut genug zum schulmeistern. Wundert man sich da wirklich, dass die AfD im Osten weiter so Zuspruch erhält? Gut, hier ist es die LINKE, die mal den Finger in die Wunde legt, will ich nicht in Abrede stellen.