CFC beendet Meistersaison mit Kantersieg

Im letzen Spiel gegen Bischofswerda gab es vor der Fete mit den Fans noch einmal ein Schützenfest des Tabellenführers.

Chemnitz.

Die Regionalligafußballer des Chemnitzer FC haben das letzte Spiel der Saison am Samstag mit 7:0 (2:0) gegen den Bischofswerdaer FV gewonnen. Für beide Teams ging es nur noch darum, zum Abschluss einen guten Eindruck zu machen - das gelang den Gastgebern bestens, während der BFV schon in der Sommerpause zu sein schien.

Der CFC stand schon vor der Partie als Meister fest, die Gäste hatten den Klassenerhalt gesichert. Die Chemnitzer bekamen vor der Partie von Vertretern des Nordostdeutschen Fußballverbandes den Meisterpokal überreicht, nach dem Spiel stand eine Feier mit den Fans vor dem Stadion an.

Vor über 4200 Zuschauern und einer komplett gefüllten sowie stimmungsvollen Südtribüne gab es in der ersten Halbzeit Sommerfußball zu sehen. Beide Teams gingen mit gedrosseltem Tempo zur Sache, die besseren spielerischen Momente hatten die Gastgeber. Bereits nach sieben Minuten wurde Garcia im Strafraum gelegt, den Elfmeter verwandelte CFC-Kapitän Dennis Grote in seinem vorletzten Spiel für die Himmelblauen zum 1:0. Grote wechselt nach der Saison zu Rot-Weiß Essen, das Finale im Sachsenpokal am kommenden Samstag gegen Zwickau wird sein Abschiedsspiel.

Den zweiten Treffer für den CFC erzielte Torjäger Daniel Frahn nach mustergültiger Flanke von Pascal Itter per Kopf (17.), bei weiteren hochkarätigen Chancen sündigten die Gastgeber vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel passierte eine knappe Viertelstunde lang gar nix, ehe der CFC seine Fans mit einem Doppelschlag in Feierlaune versetzte. Zunächst traf Bozic vom Elfmeterpunkt nach Foul an Itter (59.), eine Minute später erhöhte Frahn auf 4:0. Der eingewechselte Pelle Hoppe erhöhte keine zehn Minuten später nach Pass von Frahn auf 5:0, derselbe Spieler traf kurz darauf zum 6:0. Der ebenfalls eingewechselte Tallig erzielte fünf Minuten vor Schluss das siebte CFC-Tor gegen die hoffnungslos überforderten Gäste, die sogar noch mehr Treffer hätten kassieren können.

Nach dem Spiel feierten einige hundert Fans bei Freibier auf dem Parkplatz des Stadions den Meistertitel.

CFC: Jakubov, Itter, Hoheneder, Velkov, Milde, Langer, Karsanidis (60. Tallig), Grote, Garcia, Frahn (72. Maurer), Bozic (64. Hoppe)

Schiedsrichter: Bärmann (Leipzig).

Zuschauer: 4208

Tore: 1:0 Grote (7./FE), 2:0 Frahn (17.), 3:0 Bozic (59./FE), 4:0 Frahn (60.), 5:0 Hoppe (68.), 6:0 Hoppe (74.), 7:0 Tallig (84.)

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen
2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 17
    14
    HHCL
    18.05.2019

    War ja klar, dass Sie wieder die Opferrolle bemühen.
    Der CFC ist an seiner Pleite ganz allein schuld und niemand sonst. Die "böse Politik" hat im Gegenteil dem Verein auf Kosten der Steuerzahler mehrfach den Rücken versucht frei zu halten.

    Aber was soll man von Ihnen auch erwarten: Immer sind es die anderen. Die böse Politik, die bösen Ausländer, die bösen Linken. Es ist lächerlich.

  • 7
    15
    Lesemuffel
    18.05.2019

    Ob die Verweigerer der Lizenz angesichts der sportlich überzeugenden Leistungen "durchhalten" werden? Wenn Politik über Sport geht, tun sie das dem CFC und Chemnitz an. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt.



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