Der Kiez ist ein gutes Pflaster für die Veilchen

Der FC Erzgebirge will am Samstag erstmals im Jahr 2019 sein Punktekonto in der 2. Bundesliga erhöhen. Für die Partie auf St. Pauli ist das etatmäßige Mittelfeldtrio wieder komplett.

Aue.

Als der FC Erzgebirge zuletzt auf St. Pauli verlor, brachten Sanibal Orahovac und Skerdilaid Curri die Auer zweimal in Führung. Dennoch fuhr die Mannschaft von Trainer Heiko Weber im Mai 2008 mit einer 2:4-Niederlage heim. Es war die erste Partie einer FCE-Elf im Millerntor-Stadion und gleichzeitig das letzte Mal, dass die Veilchen ohne einen Zähler den Heimweg von Hamburg ins Lößnitztal antreten mussten.

Von den vergangenen sechs Auswärtspartien gegen den FC St. Pauli gewann Aue drei, dreimal endete die Partie remis, so wie in der vergangenen Saison, als Dennis Kempe den Treffer zum 1:1-Endstand erzielte. Am Sonnabend (13 Uhr) fehlt der Linksverteidiger den Erzgebirgern beim FC St. Pauli verletzt. Es ist zwar nicht der befürchtete Innenbandriss im Knie, dennoch muss er zuschauen. Ebenfalls verzichten muss Trainer Daniel Meyer auf die Verteidiger Steve Breitkreuz - nach Knie-OP nicht fit - und Fabian Kalig - nach der fünften Gelben Karte gesperrt.

Umso wichtiger ist für Meyer, dass mit Philipp Riese ein defensiver Mittelfeldspieler seine Strafe abgesessen hat. "Wir haben in der Hinrunde die Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden, als Philipp reingekommen ist", erklärt Meyer, wie wichtig der Abräumer für die Veilchen ist. "Man sieht es nicht auf den ersten Blick: Aber er läuft unglaublich viele Räume zu und gibt den anderen die Sicherheit zu attackieren, weil sie wissen, dass er Fehler ausbügelt."

Beim 0:3 am vergangenen Sonntag gegen Ingolstadt wurde Riese im Mittelfeld neben Jan Hochscheidt und Clemens Fandrich schmerzlich vermisst. "Wir sind ein eingespieltes Trio im Mittelfeld. Wenn einer ausfällt, da merkt man den kleinen, aber feinen Unterschied", sagte der 29-Jährige. "Von der Tribüne aus zuzugucken war aber keine persönliche Genugtuung." Die Auswärtsfahrt auf den Kiez kommt gerade recht, um Wiedergutmachung zu betreiben und erstmals im Kalenderjahr 2019 Punkte auf das lila-weiße Konto zu bringen. "Wir werden alles daransetzen, unsere Bilanz aufrechtzuerhalten", stellt Riese klar.sesi

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