FCE-Trainer Meyer warnt vor Fall in negative Muster

FC Erzgebirge will gegen St. Pauli endlich den ersten Saisonsieg einfahren

Aue.

Der FC Erzgebirge Aue kann im Zweitligaheimspiel morgen (Anstoß 13.30 Uhr) gegen den FC St. Pauli wieder auf die Dienste von Martin Männel vertrauen. Der Kapitän kehrt nach auskurierter Wadenverletzung in den Kasten zurück. Da auch sonst alle potenziellen Startelfakteure fit und gesund sind, hat Trainer Daniel Meyer bei der Aufstellung seines Teams die Qual der Wahl. In der Länderspielpause hat der 39-Jährige mit der Mannschaft einige Dinge ausprobiert und einstudiert, die gegen die Hamburger greifen müssen. Denn auch Meyer ist klar: "Die Fans erwarten den ersten Saisonsieg von uns, die Situation ist nicht schön, der Druck schon da. Aber wir werden deswegen nicht panisch, verfallen nicht in negative Muster. Ich habe den Jungs noch einmal klargemacht, was die DNA dieses Vereins ausmacht: Zusammenhalt und die Bereitschaft, immer noch ein bisschen mehr zu geben als der Kontrahent. Nur so können wir hier den Klassenerhalt schaffen."

Mehr eine Frage der Einstellung als eine des heftig debattierten Spielsystems. "Wir sind Profis, wir können jedes System spielen und sind auch dazu bereit", bestätigt das auch Innenverteidiger Nicolai Rapp. Der 21-Jährige wurde in dieser Woche als Vertreter der jungen Auer Garde in den Mannschaftsrat berufen, steht heute vor seinem insgesamt 50. Zweitligaspiel. Vorerst nichts mit einem Spiel im FCE-Trikot wird es für Probespieler Jerome Kiesewetter, der ohne Vertrag aus Aue abgereist ist. "Wir haben schon einen großen Kader, hätten jetzt nur einen Mann verpflichtet, der uns sofort weiterhilft. Das kann Jerome nicht. Er hatte keine Saisonvorbereitung, hätte hier ein Aufbautraining absolvieren müssen", erklärt Daniel Meyer: "Er wird jetzt am Ball bleiben. Wir haben vereinbart, dass er in der nächsten Länderspielpause, in der wir zwei Testspiele betreiten wollen, noch einmal zu uns kommt." (ts)

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