Chemnitz und Uerdingen teilen sich die Punkte

Chemnitz.

Der Chemnitzer FC muss weiter auf seinen 100. Sieg in der 3. Fußball-Liga warten. Am Samstag trennte sich das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner im heimischen Stadion vom KFC Uerdingen 1:1 (0:0). Trotz des Punktgewinns bleibt der CFC auf einem Abstiegsplatz. Das Duell gegen den Ex- Bundesligisten wollten nur 3.444 Zuschauer sehen.   

Das Spiel begann mit einer Verspätung von 15 Minuten, da die Beschallungsanlage im Chemnitzer Stadion nicht funktionierte. Zwar wurde ein mobiles System herangeschafft, doch auch aus diesen  Boxen war vorerst nichts zu hören. Schließlich wurde die Partie von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier dennoch angepfiffen.

Unabhängig von den nicht vorhandenen akustischen Begleiterscheinungen versuchten die Gastgeber von Beginn an, den KFC unter Druck zu setzen. Dennoch blieben zunächst konstruktive Spielzüge oder gar zwingende Torchancen aus. Zudem verlagerte sich das Geschehen zunehmend ins Mittelfeld. Ein erstes Achtungszeichen setzte Uerdingen nach reichlich 27 Minuten, als Patrick Pflücke einen Freistoß knapp neben das Tor setzte. In den Reihen der Gäste standen durchaus bekannte Akteure, wie die bundesligaerfahrenen Kicker Kevin Großkreutz, Jan Kirchhoff oder Dominic Maroh sowie  Alexander Bittroff, der einst das Trikot des CFC getragen hatte. Dann war es Tarsis Bonga, der aus der Distanz abzog, das Spielgerät jedoch über das KFC-Gehäuse bugsierte. Auch ein Kopfball von  Niklas Hoheneder führte nicht zum Erfolg.

In der Pause gab es beim CFC keine Wechsel, dafür konnte Stadion-Sprecher Olaf Kadner endlich seiner Tätigkeit nachgehen. Denn die Kabel für die temporäre Tonanlage waren nun komplett angeschlossen. Die Himmelblauen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und hatten unter anderem durch Paul Milde die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Eine knappe Viertelstunde vor dem Abpfiff war dann für den Uerdinger Großkreuz vorzeitig Feierabend. Nach einem Foul an Bonga sah er die gelb-rote Karte. Dann nahm das Geschehen noch einmal Fahrt auf. Erst ging der KFC durch einen verwandelten Strafstoß in der 83. Minute in Front. Kurz darauf bediente Pelle Hoppe Rafael Garcia, der per Kopf zum 1:1 ausglich. (kbe)
 
Chemnitzer FC: Jakubov -  Itter, Hoheneder, Reddemann, Milde (84. Hoppe) - Müller, Bohl -  Bonga (81. Tuma) , Tallig (71. Awuku), Garcia -  Hosiner

Tore: 0:1  Boere (83.) 1:1 Garcia (86.) 
Zuschauer: 3.444
Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt)

2Kommentare
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  • 2
    3
    osgar
    01.12.2019

    @Mike haben Sie schon mal etwas von dem Begriff "Tatsachenentscheidung" gehört? Der von Ihnen angeregte Protest wäre an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen, egal wie zweifelhaft die Schiedsrichterleistung auch war.

  • 2
    1
    mathausmike
    01.12.2019

    DieserKommentar beinhaltet spielntscheidende Szenen überhaupt nicht!
    Es ist unklar weshalb diese vom nicht genannten Kommentator verschwiegen werden.
    In der ersten Halbzeit wurde ein an Bonga begangenes Foul im Uerdinger Strafraum von deren Torhüter aus unerklärlichen Gründen nicht geahndet ebenso in der 2.Hälfte ein Handspiel im Uerdinger Strafraum eines Gastespielers.
    Der Elfmeter ,der für Uerdingen zum 0:1 führte, war mehr als fragwürdig.
    Nachdem Schlußpfiff erfoglten im Stadion Pfiffe und "Schieber-Rufe".
    Ich würde an CFC-Stelle Protest beim DFB anmelden!



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