Sachsenpokal-Finale: CFC und FSV zu Geldstrafen verurteilt

Chemnitz.

Der Einsatz von Pyrotechnik beim Finale des Sachsenpokals am 25. Mai in Chemnitz hat ein Nachspiel. Das Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes hat den Chemnitzer FC und den FSV Zwickau wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger beim Spiel zu Geldstrafen verurteilt. Demnach muss der CFC 2300 Euro zahlen, der FSV Zwickau 1200 Euro. Zusätzlich verhängte der Verband für die Anhänger beider Vereine ein Fahnen- und Bannerverbot für die Heim- und Auswärtspiele im Sachsenpokal, das zur Bewährung ausgesetzt wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Angaben des Sportgerichts waren in der 46. Minute im Fanblock des CFC mindestens zehn pyrotechnische Erzeugnisse gezündet worden. Auf der anderen Seite zündeten FSV-Fans vier rot-weiße Nebeltöpfe. Darüber hinaus hatte ein Flitzer in der 90. Minute  eine Spielunterbrechung verursacht. "Es wurde zugunsten der Vereine trotz des wiederholten unsportlichen Vergehens der Anhänger von einer Kollektivstrafe in Form von Zuschauerteilausschlüssen oder Blocksperren abgesehen", teilte das Sportgericht mit. (dha)

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 2 Bewertungen
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...