Athleten loben besonderes Flair

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145 Aktive haben am Sonntag beim 32. Rochlitzer Bergtriathlon teilgenommen. Darunter mischten sich auch einige einheimische Sportler.

Rochlitz.

Eric Quellmalz, der beim Rochlitzer Bergtriathlon am Sonntag das Rennen über die Olympische Distanz gewonnen hatte, schwärmte von der Umgebung im Muldental. "Das Schwimmen im Bieserner See macht Spaß und gerade die Laufstrecke finde ich deutlich schöner als die alte", berichtete er. Bei der 32.Auflage der Traditionsveranstaltung besannen sich die Organisatoren wieder auf alte Stärken. 145 Teilnehmer dankten es und nahmen am Wettkampf teil.

Als erster Teilnehmer der Sprint-Distanz stieg Ziggy Hübl nach nur 9:24 Minuten aus dem Wasser. Mit einer Minute Rückstand fand sich eine Verfolgergruppe, die auf der 20Kilometer langen Radstrecke zum Führenden aufschließen konnte. Es bildete sich ein Spitzentrio, bestehend aus Maik Eisleben, Sebastian Pflüger und Ziggy Hübl. In dieser Reihenfolge starteten die Drei, fast zeitgleich, die abschließenden vier Kilometer auf der Laufstrecke. "Laufen ist auf jeden Fall meine Lieblingsdisziplin", erzählte Ziggy Hübl nach dem Wettkampf. Dies sah man ihm auch an. Der Chemnitzer, der für den SC Neubrandenburg startet, setzte sich nach kurzer Zeit an die Spitze und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Mit einer Zeit von 1:01:07 Stunden gewann er elf Sekunden vor Maik Eisleben. Dritter wurde Sebastian Pflüger.

Auch die Damen lieferten sich ein spannendes Rennen. Erfolgreich war hier Stefanie Zelt, die zwar in der Verfolgergruppe aus dem Wasser stieg, allerdings früh auf dem Rad einen erheblichen Vorsprung herausfuhr und auch auf der Laufstrecke die beste Zeit hinlegte. Nach einer Stunde und elf Minuten überquerte sie die Ziellinie, 3:30 Minuten vor der Zweitplatzierten Cornelia Mohr. Das Podium komplettierte Flavia Richter auf Rang 3.

Weniger spannend gestaltete sich der Staffeltriathlon, denn Sieger und einziger Teilnehmer war das Team der Amateur-Handballer des TSV Fortschritt Mittweida. Das Trio um Tim Stölzel, Marcus Pollmer und Stefan Natzschka erreichte das Ziel nach zwei Stunden und 35 Minuten und zeigte sich äußerst zufrieden. "Wir sind alle an die Leistungsgrenze gegangen, dazu komplett erschöpft, aber glücklich", führte Tim Stölzel aus. "Das war unser erster Triathlon, aber nicht unser letzter. Nächstes Jahr sind wir wieder da." Auch Stefan Natzschka zeigte sich begeistert von der Veranstaltung. "Es ist ein bisschen was anderes als ein normaler Triathlon. Die Bergetappe, das Rennen und das Schwimmen im Natursee, das hat alles seinen Reiz." Das führte auch Mit-Organisator und Oberbürgermeister Frank Dehne an: "Viele Bergspezialisten finden jedes Jahr den Weg hierher. Es ist ein großer logistischer Aufwand, aber ein sportliches Aushängeschild der Region."

Genau das zeigt auch der längste Wettkampf am Sonntag. Bei der Königsdisziplin in Rochlitz, dem Triathlon über die Olympische Distanz, wurde das Podest von Athleten aus Jena, Leipzig und Coburg besetzt. Der Mann, der hier alles dominierte, war Eric Quellmalz. An dem Sprint-Sieger des Vorjahres war weder im Wasser, auf dem Rad und im Lauf kein Vorbeikommen. So feierte er einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg. "Ich habe den Wettkampf sehr genossen. Das war der krönende Abschluss der Saison und ich mache hier definitiv wieder mit", kündigte er an. "Es ist einfach eine Herzensangelegenheit", so der 14. des Norseman 2022, einem Triathlon über die Ironman-Distanz in Norwegen. Auf Rang 2 lief Ralf Ronneburger nach 2:12 Stunden ein, neun Minuten später kam Sebastian Heinze als Dritter der langen Distanz ins Ziel. Die einzige Dame im Teilnehmerfeld war Stephanie Krise vom VfLDresden-Bühlau. Sie überquerte nach 3:08:20 Stunden auf dem Rochlitzer Markt die Ziellinie. Sport in Zahlen

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