50 Punkte sind das Ziel

Der VfB Auerbach erwartet morgen, 13.30 Uhr zum Heimspiel in der Fußball-Regionalliga den FC Viktoria Berlin.

Auerbach.

"Wäre nur diese schlechte Hinrunde nicht gewesen." Im Umfeld des VfB Auerbach wird in diesen Tagen öfter der Konjunktiv bemüht. Hätten die Vogtländer im ersten Halbjahr der Regionalliga-Saison besser abgeschnitten, stünden sie nun deutlich weiter oben in der Tabelle. Vielleicht könnten sie sogar noch um einen Spitzenplatz mitspielen. Der Rückstand zum Tabellendritten, Berliner AK, beträgt letztlich nur elf Punkte.

Wie schnell sich ein Team, das noch vor kurzer Zeit in den Abstiegskampf verwickelt war, zu einer Truppe mit ernsthaften Ambitionen wandelt, davon kann auch der Gegner des VfB ein Lied singen: Der FC Viktoria Berlin hat nach Jahren, in denen er im Tabellenkeller der Regionalliga stand, mittlerweile den Sprung geschafft. Als Tabellenfünfter kommt das Team aus Lichterfelde ins Göltzschtal. Dessen größte Stärke ist die Konstanz. Das weiß auch Auerbachs Trainer Michael Hiemisch: "Die Berliner gehören zu den leistungsstärksten und konstantesten Mannschaften der Liga. Sie können verteidigen, angreifen und haben eine gute Balance von Spiel und Kampf. Gestandene Spieler tragen das Team, in dessen Reihen gute Techniker stehen."

Das Hinspiel, das 2:2 endete, war ein munteres Hin und Her. "Da hat der FC Viktoria gezeigt, dass er eine gute Mannschaft hat", sagt Marcel Schlosser. "Wichtig ist, dass wir unseren positiven Trend aus der Rückrunde beibehalten. Dafür dürfen wir unsere Lockerheit nicht verlieren", so der Spielgestalter weiter. Schlosser ist in den vergangenen Wochen wieder richtig aufgeblüht, strotzt geradezu vor Spielfreude.

Mit den Berlinern erwarten die Vogtländer einen Gegner, der einen ähnlich guten Lauf hat wie sie selbst. Viktoria hat in der Rückrunde 21 von 49 möglichen Punkten geholt, gewann zuletzt gegen den ZFC Meuselwitz 3:2. Auch die Berliner gehen nach den zahlreichen englischen Wochen auf dem Zahnfleisch. Viktoria-Trainer Ersan Parlatan: "Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, vor allem weil wir seit langem mal wieder eine normale Woche hatten." Im Hinblick auf die morgige Partie stapelt Parlatan tief: "Aufgrund der Heimstärke der Auerbacher wäre ich sogar mit einem Unentschieden zufrieden."

Immerhin muss sein Team nicht fürchten, in die untere Tabellenhälfte abzurutschen. Im Gegensatz zu Auerbach. Deshalb warnt Hiemisch: "Wenn wir im Mittelfeld bleiben wollen, müssen wir uns durchsetzen. Wie in vielen Spielen vorher gibt es für uns keinen Selbstlauf. Für unsere Ziele und den Erfolg brauchen wir einfach gute Tage." Gegen Berlin kann er wieder auf seinen gesamten Kader - bis auf die Langzeitverletzten - zurückgreifen. Er hat auch ein klares Ziel für die restlichen vier Spiele ausgegeben: Die Punktemarke der Vorsaison soll erreicht werden: "Die vergangene Saison beendeten wir mit 50 Punkten. Das ist trotz unserer relativ schlechten Hinrunde noch drin." Darüber hinaus hat er weiter reichende Ziele: "Für die Mannschaft war diese Rückrunde ein großer Schritt in ihrer Entwicklung. Am Ende zählen nur Plätze, Punkte und Tore, aber wir wollen auch den Leistungsstand der Mannschaft und einzelner Spieler betrachten."

Parkplätze Der VfB Auerbach weist darauf hin, dass wegen des Höhenfeuers am Abend am VfB-Stadion nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Besucher werden gebeten, auf den Parkplatz Badstübners Wiese auszuweichen.

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