Auf Anhieb zurück im Weltcup

Männer: Der Mylauer Eisschnellläufer Michael Roth trotzt langer Verletzungspause

Mylau.

Mit dem fünften Platz über 1000 Meter und dem siebenten über 1500 Meter konnte Michael Roth bei der Deutschen Meisterschaft Anfang November in Inzell sehr gut leben. In seinem ersten Männerjahr ging es für den 19-jährigen Eisschnellläufer vom TSV Vorwärts Mylau in erster Linie darum, sich nach seiner langen Verletzungspause in der deutschen Spitze zurückzumelden. Und das gelang ihm mit seinen Bestzeiten von 1:11,19 Minuten über 1000 und 1:49,98 Minuten über 1500 Meter eindrucksvoll.

"Das war ein wichtiger Schritt nach vorn und hat nicht nur mich, sondern auch die Trainer und den Bundestrainer überrascht", erklärt Michael Roth. Mit seinem Auftritt von Inzell schlug er gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Er unterbot die Normen für den Perspektivkader der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft und bot sich auf Anhieb für Starts im U-23-Weltcup an. In dem hatte er ein Jahr zuvor seine Premiere erlebt und die Weichen in Richtung Junioren-WM 2018 gestellt, bevor ihn eine komplexe Hüftverletzung ausbremste.

Ein gutes halbes Jahr konnte der junge Vogtländer nicht trainieren. "Es war ein harter und langer Weg zurück. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass es so gut angelaufen ist in dieser Saison", erklärt Michael Roth, der sich im Sommer nach erfolgreich gemeisterten Abi-Prüfungen der Berliner Trainingsgruppe von Robert Lehmann angeschlossen hat. Am Wochenende geht es für ihn in Berlin beim Deutschen Juniorencup um das Ticket für die nächsten Weltcups in Finnland und Italien. Dort will er seine Resultate vom November 2018 in Polen (Plätze 11 und 15 sowie 4 mit dem Team) toppen. (tyg)

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