Gleich mit drei Pferden vorn dabei

Beim Reit- und Springturnier im erzgebirgischen Dorfchemnitz hat der Lengenfelder Hardy Heckel einen der wichtigsten Wettbewerbe gewonnen. Für eine andere Starterin aus dem Vogtland lief es dagegen nicht wie erhofft.

Dorfchemnitz/Lengenfeld.

Hardy Heckel vom Reit- und Fahrverein Lengenfeld hat am Wochenende auf beim Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Dorfchemnitz den Großen Preis der Stadt Zwönitz gewonnen. Im Springen der Klasse S** hat er auf Quint die Konkurrenz hinter sich gelassen. Dabei sah es zum Anfang noch gar nicht so gut für ihn aus. "Das Wochenende hat am Freitag etwas glücklos angefangen, doch zum Schluss lief es super und auf den Punkt, und das mit allen drei Pferden", so Heckel. Mit La Cattolica kam Heckel auf Rang 6 und mit Lena-Bellini auf Platz 7. Dabei war die Konkurrenz nicht ohne: "Der Sieg war nicht geschenkt", sagt der Lengenfelder.

In Dorfchemnitz waren von Freitag bis Sonntag insgesamt 350 Reiter aus Sachsen, Thüringen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in den verschiedenen Prüfungen gefordert. Hardy Heckel lobt den Ausrichter: "Ich kenne das Turnier jetzt seit über zehn Jahren, und Dorfchemnitz gewinnt immer mehr an Charakter. Die Bedingungen sind sehr gut auf der Anlage." Das größte Highlight in dieser Saison war für den Vogtländer vor drei Wochen die Landesmeisterschaft, wo für Heckel ein fünfter Platz zu Buche stand. "Es geht jetzt vorwärts", freut sich der Lengenfelder. Als nächstes steht am kommenden Wochenende ein Turnier in Nördlingen an. Dort will Hardy Heckel mit seinen Pferden erstmalig eine S***-Springprüfung absolvieren. Die Karriere der Pferde, die er selbst gezüchtet und ausgebildet hat, beginne jetzt erst richtig.

So nähert sich auch der Saisonhöhepunkt dem heimischen Platz in Lengenfeld. Dort steht vom 24. bis 26. August das 57. Reit- und Springturnier an. Dann sind die Lengenfelder drei Tage lang das Zentrum des Pferdesports in Sachsen. Erwartet werden Reiter aus ganz Deutschland und aus den Nachbarländern.

Dort wird auch Diana Wilhelm vom RRSV Freizeitpark Plohn an den Start gehen. In Dorfchemnitz lief es für die 46-Jährige nicht so zufriedenstellend: "Es war sehr warm, und die Pferde sind nicht zu 100 Prozent im Tritt, weil ich dieses Jahr relativ spät angefangen habe. Es kann nur noch besser werden." Bis zum Großen Preis von Sachsen, der im Oktober in Chemnitz ausgetragen wird, hofft Wilhelm, dass die Pferde fit sind, denn dieser Wettkampf wird für sie der Saisonhöhepunkt sein.

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