Oelsnitzer Club richtet Trial-Finale aus

Für 60 Motorsportler gibt es am Samstag die letzte Gelegenheit, in der Ostdeutschen Meisterschaft zu punkten. Das haben auch die Vogtländer vor.

Oelsnitz.

Eine besondere Ehre wird am Samstag dem erst Anfang dieses Jahres gegründeten Motorsportclub Oelsnitz zu Teil. Die Sperken richten die Abschlussveranstaltung der Ostdeutschen Trialmeisterschaft aus. Ab 10 Uhr dröhnen die Motoren auf ihrem Gelände unterhalb der Stadtwerke im Industriegebiet. Das wurde in den letzten Monaten noch einmal gehörig aufgemotzt und um 4000 Quadratmeter und einige Hindernisse erweitert.

Insgesamt acht Geländeabschnitte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, so genannte Sektionen, müssen von den Motorradakrobaten mit ihren Maschinen viermal durchfahren werden, wofür sie rund vier Stunden benötigen werden. Und zwar, ohne dass die Streckenbegrenzung berührt wird, die Füße des Fahrers am Boden sind oder gar der Motor abgewürgt wird.

"Wir erwarten ungefähr 60 Fahrer", sagte der Oelsnitzer Vereinschef Marcel Ranacher, der am Samstag mit rund 30 freiwilligen Helfern für einen möglichst reibungslosen Ablauf zum Saisonfinale sorgen will. "Wir hoffen, dass viele Motorsportinteressierte mal bei uns vorbeischauen. Der Eintritt ist kostenlos, wir werden auch eine Imbissversorgung auf die Beine stellen." Gegen 16 Uhr sollten die Sieger in den neun Klassen feststehen, die dann ab 19 Uhr in einer nichtöffentlichen Ehrung im Kultursaal Triebel ausgezeichnet werden.

In den elf vorangegangenen Läufen in dieser Serie haben sich auch einige einheimische Fahrer die Chance auf einen Podestplatz oder sogar den Gesamtsieg herausgefahren. In der Klasse 3 führt momentan André Gemeinhardt aus Wiedersberg das Klassement an, Platz 2 belegt der Oelsnitzer Benjamin Ranacher. In der Seniorenklasse 5 verteidigt der einheimische Lutz Erhardt bisher den zweiten Platz. In der Anfängerklasse 6 liegt Ralf Keller aus Raun aktuell als Vierter ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen.

"Insgesamt werden wir am Samstag um die 15 Fahrer ins Rennen schicken, die vor heimischem Publikum natürlich alle ihr Bestes geben werden", kündigt der Oelsnitzer Vereinsvorsitzende an.

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