Zwei Welten prallen aufeinander

Erwartungsgemäß wenig zu bestellen hatten die Volleyballerinnen des FSV Reichenbach im ersten Regionalligaspiel. Beim 0:3 erwies sich der Chemnitzer VV als mindestens eine Nummer zu groß. Der nächste Gegner ist aber ein anderes Kaliber.

Reichenbach.

Die Ambitionen des Chemnitzer VV, nach den Aufstieg in die Regionalliga unmittelbar die 3. Liga anzustreben, untermauerte das Team beim ersten Heimspiel der ebenfalls aufgestiegenen Frauen des FSV Reichenbach am Samstagabend. Das verloren die gastgebenden Wildcats wie befürchtet deutlich 0:3 (14:25, 18:25, 10:25).

Beim Stand von 10:15 aus Sicht der Vogtländer im ersten Satz sah sich der Trainer der Wildcats, Frank Sommer, gezwungen, mit seiner ersten Auszeit in das Spiel einzugreifen. Das konnte jedoch die Aufschlagserie von Anna-Maria Nitsche - ehemals Kapitän des Chemnitzer PSV in der Bundesliga - nicht unterbrechen. Die zweite Auszeit beim Stand von 10:20 macht die Überlegenheit des Gegners deutlich. Die Chemnitzer Mannschaft war den Vogtländerinnen in allen Belangen überlegen. Die Turnhalle der Weinholdschule war wie zu alten Regionalligazeiten gut gefüllt, die Teams wurden tatkräftig unterstützt. Dennoch kamen die Gäste zum ungefährdeten Satzerfolg mit 25:14.

Im zweiten Durchgang bekamen die Reichenbacherinnen ihre Nervosität besser in den Griff und konnten bis zum 5:5 mithalten. Scheinbar mühelos zogen die Gäste danach aber das Spiel an sich, und die Heimmannschaft versuchte, mit einer Auszeit beim Stand von 5:10 deren Spielfluss zu unterbrechen. Sehr zufrieden zeigte sich Trainer Sommer mit der bis dahin hervorragenden Einstellung seines Teams. Um jeden Ball wurde hart gekämpft. Beim Stand von 11:7 für die Gäste ging der Chemnitzer Coach mit der Einwechslung seiner neuen Zuspielerin Stephanie Fröhlich - ehemals Dresdner SC - auf Nummer sicher. Reichenbach nahm seine zweite Auszeit beim Stand von 12:19, und die zeigte Wirkung. Die Wildcats kämpften sich aufopferungsvoll auf 17:21 heran, es flammte ein Fünkchen Hoffnung auf. Jedoch mit 25:18 ging auch der zweite Satz klar an die Chemnitzerinnen.

Im dritten Durchgang war der Siegeswille der Vogtländerinnen gebrochen. Mit 25:10 wurden den Wildkatzen ihre Grenzen aufgezeigt. Bis auf den dritten Satz war Trainer Frank Sommer jedoch mit der Leistung seines Teams zufrieden. "Die Gäste hatte nie Mühe. Nicht nur in Fragen der Körpergröße und im Aufschlag sind uns die Chemnitzerinnen stark überlegen gewesen. Wie uns bereits vor dem Spiel völlig klar war, müssen wir unsere Punkte für den Klassenerhalt gegen andere Teams aus der Liga holen. Großen Dank geht an die zahlreichen Zuschauer für die super Unterstützung" so der Trainer.

Gelegenheit hat der Aufsteiger dazu gleich am Samstag gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein. Da wird ein ausgeglichenes Spiel erwartet und auf den ersten Regionalligasieg gehofft. Beginn ist 19 Uhr in der Turnhalle der Weinholdschule. (som)

Reichenbach: Sommer, Clausing, Ehrhardt, Seifert, Maul, Wolf, Vogel, Giebner.

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