Auf Sieg beim Heimturnier folgt Bronze in Sachsen

Volleyball: Erfolgreiches Wochenende für Beach-Duo aus Lichtenstein

Lichtenstein.

Die Volleyballerinnen Christin Judaschke und Maria Leucht von Fortschritt Lichtenstein waren am Wochenende gleich doppelt im Sand erfolgreich. Am Samstag gewannen sie zunächst das letzte Turnier der Beachvolleyballserie in Lichtenstein. Am Sonntag wurden sie Dritte bei der Sachsenmeisterschaft in Chemnitz. Im Halbfinale scheiterten die Vogtländerinnen, die schon seit mehreren Jahren in Lichtenstein aktiv sind, unglücklich am späteren Sachsenmeister-Duo Carolin Zaschke (Leipzig) und Emily Langguth (Grimma). "Hier haben wir mit unserer alternativen Spielweise die Gegner sehr ins Schwanken gebracht", berichtet Christin Judaschke. Allerdings wurden im dritten Satz drei Matchbälle vergeben, was der Gegner bestrafte. Im Spiel um Platz drei gelang ein souveräner Erfolg gegen Paula Huber und Maria Große aus Leipzig.

Im Lichtensteiner Turnier am Samstag setzten sich Christin Judaschke und Maria Leucht im Finale gegen Theresa Meixner und Michelle Pavek vom Chemnitzer PSV durch, die zuvor die beiden diesjährigen Damenturniere gewonnen hatten und sich so auch über den Seriensieg freuen konnten. Das Lichtensteiner Duo Franziska Schubert/Sarah Seidel holte am Samstag den dritten Platz von insgesamt acht Teams. Sarah Seidel war dann am Sonntag noch einmal zusammen mit Christian Wiegand beim Mixed-Turnier dabei. Platz neun von zwölf Teams sprang heraus. Etwas mehr wäre durchaus drin gewesen. "So ein Tag im Sand macht trotzdem richtig Spaß", sagt Routinier Christian Wiegand, der normalerweise im Lichtensteiner Mixedteam in der Erzgebirgsliga spielt. Ganz vorn landeten Mathilde Stenzel und Bastian Deutschmann aus Dresden, vor Paul König (Dresden) und der gebürtigen Lichtensteinerin Ines Wilkerling, die Einsätze in der Jugendnationalmannschaft und Zweitligaerfahrung vorweisen kann.

Organisator Sascha Grieshammer konnte trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine positive Bilanz der diesjährigen Turnierserie ziehen. "Es hat auch mit der geringeren Anzahl von Teams funktioniert. Natürlich war das Niveau nicht ganz so hoch wie in den letzten Jahren, als wir starke Thüringer Teams dabei hatten", sagt er. Ab sofort steht wieder das Training in der Halle im Mittelpunkt. Die Lichtensteiner Frauen schlagen erneut in der Regionalliga (erste Mannschaft) und Sachsenliga (zweite Mannschaft) auf. Die Männer sind Aufsteiger in der Sachsenklasse.

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