Außenseiter LSV Thierfeld freut sich aufs Achtelfinale

Fußball-Kreispokal: Für Kreisklasse-Spitzenreiter geht's gegen Kirchberg

Zwickau.

Im Fußball-Kreisverband Zwickau steht mit dem Pokal-Achtelfinale der letzte Höhepunkt der Männer vor der Winterpause an. Neben vier Kreisoberligisten und elf Kreisligisten ist der LSV Thierfeld als einziger Vertreter der 1. Kreisklasse noch im Rennen. Dabei steht die Mannschaft von Trainer Dirk Flemming in der Runde der besten 16 Teams vor ihrer bisher schwersten Aufgabe. Der Tabellenführer der Kreisklassen-Staffel 1 empfängt am Sonntag, 13 Uhr den SV Kirchberg, der in der Kreisliga-Staffel 1 aktuell Siebenter ist . "Wir gehen als Außenseiter in die Partie. Wir freuen uns aber auf das Spiel, denn es ist ein schönes Event und ein toller Jahresabschluss", sagt Dirk Flemming.

Bereits am Samstag, 13 Uhr ist der Meeraner SV II beim Kreisligisten SG Schönberg/FSV Oberwiera zu Gast. "Wir erwarten einen Gegner auf Augenhöhe und gehen nicht als Favorit in die Partie. Schönberg spielt eine gute Saison und steht im gesicherten Mittelfeld, wir dagegen sind Letzter in der Westsachsenliga", sagt MSV-Trainer Jörg Maschek. Für die Elf der SG Traktor Neukirchen endete die Hinrunde in der Westsachsenliga mit einem fulminanten 5:0 beim FC Sachsen Steinpleis Werdau. Am Samstag, 15 Uhr kommt das Team beim Vierten aus der Kreisliga (Staffel 1), dem ESV Lok Zwickau II auf den Prüfstand. Denn das Team hatte in der Runde zuvor mit Crossen einen Kreisoberligisten aus dem Wettbewerb geschossen.

Der FC Sachsen Steinpleis Werdau will das 0:5 aus dem Derby beim Vorjahres-Kreisoberligisten und jetzigen Kreisligisten VfL Wildenfels wieder gerade rücken. "Die Niederlage letzte Woche war eine Einstellungssache. Das darf uns gegen Wildenfels nicht noch einmal passieren. Wir werden alles daran setzen, um einen versöhnlichen Jahresabschluss zu finden", so FCS-Trainer Matthias Lange. Der vierte Westsachsenligist im Bunde ist der FSV Limbach-Oberfrohna. Der FSV ist am Sonntag beim Tabellenzweiten der Kreisliga-Staffel 1 zu Gast - dem Ebersbrunner SV. Der SV hat in der Liga erst eine Partie zu Hause verloren. Hinzu kommt, dass die Mannschaft dort im Schnitt mehr als vier Tore pro Spiel schießt.

Für die größte Überraschung in der zweiten Runde hatte der Wüstenbrander SV gesorgt, als er den Pokalverteidiger SpVgg Reinsdorf-Vielau mit 1:0 besiegte. Am Sonntag kommt es für das Team beim SV Heinrichsort/Rödlitz zu einem Duell auf Augenhöhe - zumindest was die Liga angeht. In der Kreisliga (Staffel 2) standen sich die beiden Mannschaften Anfang November bereits gegenüber. Damals gewann Wüstenbrand mit 4:3. "Gegen Reinsdorf haben wir vor heimischer Kulisse gespielt, das hat viel ausgemacht. Jetzt hoffe ich, dass wir von unseren Fans Unterstützung bekommen, sodass sich das Auswärts- wie ein Heimspiel anfühlt", sagt Wüstenbrand-Trainer Christopher Holz. Komplettiert wird das Achtelfinale am Samstagnachmittag vom Duell der beiden Kreisliga-Mannschaften Motor Zwickau Süd (Vierter der Staffel 1) und Fortschritt Glauchau (Fünfter der Staffel 2).

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