BSC Rollers gewinnen mit viel Geduld

Rollstuhlbasketball: 68:61 bringt Sieg in Play-downs

Zwickau.

Den Rollstuhlbasketballern des BSC Rollers Zwickau ist am Samstag in Wiesbaden ein erfolgreicher Abschluss der Bundesliga-Saison geglückt. Die Mannschaft kam zu einem 68:61-Erfolg bei den Rhine River Rhinos und konnte sich für die knappe Hinspielniederlage im März (61:62) revanchieren. Zugleich hat das Team damit nach den verpassten Play-offs die neue Zielstellung, die Play-down-Serie zu gewinnen, doch noch erfüllt. In der Abschlusstabelle nehmen die Zwickauer, bei denen Rostislav Pohlmann in Wiesbaden nach mehr als 20 Jahren im BSC-Trikot sein letztes Spiel absolvierte, damit den siebenten Platz ein.

In Wiesbaden hatten die Hausherren nach der schnellen 6:2-Führung der Zwickauer durch Routinier Pohlmann zunächst schrittweise das Zepter übernommen. Sie erspielten sich zum Ende des ersten Viertels einen 22:14-Vorsprung. In dieser Phase glänzte beim BSC erneut Topscorer Vytautas Skucas, der mit einer hochprozentigen Trefferquote aus allen Lagen konterte und so seine Mannschaft im Match hielt. Bis zur Halbzeit stabilisierten sich die Rollers deutlich. Die nötige Ruhe im eigenen Spiel kehrte zurück und die Westsachsen verkürzten den Spielstand auf 27:29. Nach dem Pausentee gab es einen offenen Schlagabtausch, den die Hausherren zu ihrem Vorteil zu nutzen wussten und beim 50:45 mit fünf Punkten Vorsprung ins letzte Viertel starteten.

Wie so oft in dieser Saison ließen sich die Westsachsen aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie agierten konzentriert und geduldig, um wiederum durch Kapitän Vytautas Skucas in der 33. Minute endgültig in Führung zu gehen. Auch wenn das Duell bis zu diesem Zeitpunkt völlig offen war, kippte das Momentum nun von Minute zu Minute mehr zugunsten der Gäste, die letztendlich verdient gewannen und damit ihrem "Rosti" einen gebührenden Abschied bescherten. "Dieses Spiel war ein Sinnbild für das Teamgefüge und den Charakter jedes einzelnen Spielers, die sich immer in den Dienst der Mannschaft stellen. Das ist es, was diese Mannschaft ausmacht und mich positiv in die Zukunft blicken lässt", resümierte Trainer Marco Förster. (jokri)

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