Chemnitzer FC schnappt Zwickau den Pokal weg

In der ausverkauften Stadthalle konnte der FSV seinen Titel beim 18. ZEV-Hallenmasters nicht verteidigen. Der CFC reist mit einem Testspieler ins Trainingscamp.

Zwickau.

Nach 2002 holten sich die Fußballer des Drittligisten Chemnitzer FC zum zweiten Mal den Pokal der Stadt Zwickau. Im Finale besiegten die Mannen um den besten Spieler des Turniers, Dauvud Tuma, den Regionalligisten VfB Auerbach mit 4:2. Wie schon 2019 kamen die starken Vogtländer nach drei Siegen erneut ins Endspiel. "Wir sind sehr zufrieden. Es war eine ausgeglichene Mannschaftsleistung, und ich möchte keinen Spieler hervorheben. Es herrschte eine tolle Stimmung und das Turnier war gut organisiert", bilanzierte CFC-Trainer Patrick Glöckner. VfB-Coach Sven Köhler fügte hinzu: "Wir haben eine ordentliches Turnier gespielt. In Zwickau ist es wegen der guten Atmosphäre immer sehr angenehm für Trainer, Spieler und Zuschauer."

Im Spiel um den dritten Platz kam der fünfmalige Cup-Gewinner FSV Zwickau zu einem 5:3-Erfolg gegen Ligakonkurrent Carl Zeiss Jena. FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth betonte: "Wir wären schon gern wieder ins Finale gekommen. Es war ein schönes Turnier mit attraktivem Fußball. Das Wichtigste: Es gab keine Verletzten", meinte Wachsmuth. Mit Blick auf das bevorstehende Freundschaftsspiel gegen Zweitligisten Dynamo Dresden (Donnerstag, 18.30 Uhr Stadion Zwickau) und das anstehende Trainingslager in der Türkei (ab 11. Januar) ergänzte der ehemalige FSV-Kapitän: "Gegen Dynamo ist es ein sehr guter Test. Wir werden sehen, wer sich anbietet. Wir reisen weitestgehend mit dem kompletten Kader in die Türkei. Auch Mike Könnecke ist wieder dabei." Der Spielgestalter war die komplette Hinrunde wegen einer Sprunggelenkverletzung ausgefallen. Am Samstag wirbelte er in der Halle und wurde zum Publikumsliebling gewählt. Fehlen wird allerdings weiterhin Linksfuß Sascha Härtel, der sich nach seinem Verrenkungsbruch im Sprunggelenk noch in der Reha befindet.

Turniersieger CFC reiste schon am Tag nach dem Hallenerfolg ins Trainingslager. Mit an Board in der Maschine nach Antalya (Türkei) mit Weiterfahrt nach Belek waren auch die Nachwuchsspieler Roman Bekö (U 19) und Torhüter David Wunsch (U 17). Maximilian Oesterhelweg wird als Proband im Camp vorspielen. Der 29-Jährige, bis Sommer bei Drittligaabsteiger Sportfreunde Lotte aktiv, ist ein Außenbahnspieler mit der Erfahrung von sechs Zweitligapartien beim VfR Aalen. Lediglich die langzeitverletzten Ioannis Karsanidis und Noah Awuku (beide Rehabilitation nach Kreuzbandriss), Tobias Müller (Probleme an der Leiste) sowie Pelle Hoppe und Jakob Gesien, die vom Club die Gelegenheit erhielten, sich bei anderen Vereinen zu präsentieren, blieben in Deutschland.

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