Coach übernimmt Doppelrolle

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga lässt der VfB Empor Glauchau nichts unversucht. Haprich ist nun Spielertrainer.

Glauchau.

In doppelter Mission ist Jens Haprich beim Fußball-Landesligisten VfB Empor Glauchau im Einsatz: Der 40-Jährige trägt als Trainer die Verantwortung und läuft - nach einer längeren Pause - auf der Sechserposition im defensiven Mittelfeld auf. Beim 1:1 (1:0)-Unentschieden zum Start in die Rückrunde gegen den SV Olbernhau war Haprich erstmals mit der Doppelbelastung konfrontiert. "Die Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, für die sie sich aber nicht mit drei Punkten belohnen konnte", sagt Jens Haprich, der mit seinem Team um den Klassenerhalt kämpft. Der VfB Empor steht auf dem letzten Platz. Der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Zähler.

Eine ganz wichtige Rolle nimmt für Haprich aktuell die Zusammenarbeit mit Patrick Jahn ein. Das Vorstandsmitglied unterstützt ihn als Co-Trainer. Die Beiden gestalten das Trainingsprogramm gemeinsam. "Wenn ich am Wochenende selbst auf dem Spielfeld stehe, ist Patrick für das Team und auch die Auswechslungen verantwortlich, damit ich mich auf meine Aufgabe auf dem Spielfeld konzentrieren kann", sagt Haprich. Und wer kümmert sich um die Ansprache in der Halbzeitpause? "Da wechseln wir uns ab. Gegen Olbernhau hat zunächst Patrick Jahn gesprochen, danach war ich an der Reihe", berichtet der Spielertrainer, der in einer ähnlichen Rolle in der Saison 2017/18 auch schon beim Kreisoberligisten SV Waldenburg aktiv war.

Der Name von Jens Haprich, der in seiner Laufbahn auch schon das Trikot des FSV Zwickau und des Chemnitzer FC getragen hat, wird auch in den nächsten Wochen regelmäßig auf der Mannschaftsliste des VfB Empor Glauchau auftauchen. Dabei lässt der Spielertrainer offen, ob er in der Startelf stehen oder für den Notfall auf der Ersatzbank sitzen wird. "Ich fühle mich nach der Vorbereitung momentan in einer guten körperlichen Verfassung. Die Entscheidung hängt letztlich auch von den personellen Alternativen ab", sagt Haprich, der für die Rückrunde einen 21-Mann-Kader zur Verfügung hat. Am Samstag wartet die Auswärtspartie beim Tabellenfünften Kickers Markkleeberg.

In der Hinrunde war Jens Haprich noch Co-Trainer. Nach dem Rücktritt von Alexander Köcher wurde der Blondschopf zum verantwortlichen Coach befördert. Vereinschef Knut Mager bescheinigt ihm bisher eine gute Arbeit. "Die Mannschaft zieht mit", sagt der Vorsitzende.

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