Defensive schwächelt

Kanupolo: KSV landet in Göttingen im hinteren Drittel

Göttingen.

Die Generalprobe vor dem Saisonauftakt in der 1. Bundesliga hat der Herrenmannschaft des KSV Glauchau deren Unzulänglichkeiten aufgezeigt. Beim Kampf um den 29. Niedersachsen-Cup in Göttingen landeten die Glauchauer in der 20 Teams starken Männerkonkurrenz auf Platz 15. "Leider nur auf Platz 15. Da wäre mehr möglich gewesen", sagte KSV-Mannschaftskapitän Chris Ziese.

Einige knappe Niederlagen, etwa wie das 2:3 gegen die Dänen von Odense Monkeys, das 3:4 gegen die Havelbrüder, hätten genauso gut Siege für die Glauchauer sein können. "Unsere Defensive muss energischer sein. Da geht es noch zu oft Auf und Ab, solche Unkonzentriertheiten werden in der Bundesliga gleich mit einem Gegentreffer bestraft", weiß Chris Ziese. Dennoch hatte der KSV auch gute Phasen - 5:3 gegen ein russisches Nationalteam, 4:3 gegen KRM Essen und der 3:2-Sieg in der Partie um Platz 15 über den KC Wetter. In der Herrenkonkurrenz setzte sich in diesem dreitägigen Turnier der WSF Liblar durch.

"Für die ersten Spiele in der Bundesliga in zwei Wochen müssen wir uns vor allem das Gute aus diesem Turnier mitnehmen", sagt Chris Ziese. Dass die Glauchauer noch besser sein können, als sie in Göttingen gezeigt haben, auch darauf verweist der 26-Jährige. War die Mannschaft doch nur mit sechs anstatt sieben Sportlern in den Wettbewerb gegangen. Vojtech Neumann musste kurzerhand seine Teilnahme absagen. Zum Bundesliga-Auftakt wird der KSV komplett sein. (ck)

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