DFC-Frauen peilen diese Saison eine Medaille an

Fußball: Zwickau startet mit verjüngter Mannschaft in die Saisonvorbereitung

Zwickau.

Die Fußballerinnen des Landesligisten DFC Westsachsen Zwickau sind am Dienstagabend mit dem ersten Training nach der Sommerpause in die neue Saison gestartet. "Wir wollen vor allem verletzungsfrei durch die Saison kommen. Dazu ist es uns auch wichtig, die jüngeren Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren", sagt der Mannschaftsleiter und stellvertretende Vereinschef Jürgen Zeug. Nachdem sich der Kader bereits während der letzten Saison und in der Sommerpause stetig geändert hat, steht nun endgültig fest, mit wem der Verein planen kann.

So hat Sandra Zeug den DFC aufgrund ihres Studiums in Richtung Koblenz verlassen und spielt jetzt beim FV Rübenach in der Rheinlandliga. Laura Schlaeger, Franziska Höfer und Linda Ulbricht hören aus persönlichen und beruflichen Gründen bei den Zwickauerinnen auf. Für Verstärkungen sorgen dafür Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs. Sophie Prochnow, Lara Klitzsch und Daniela Mittag, die mit 55 Treffern bei den B-Juniorinnen erfolgreichste Torschützin der Saison 18/19 war, kicken ab der kommender Spielzeit in der Landesliga. "Man kann natürlich nicht erwarten, dass sie gleich zu Führungsspielerinnen werden. Aber sie sind auf jeden Fall eine Verstärkung und können einen großen Teil zum Erfolg beitragen", so Jürgen Zeug.

Zudem spielen bereits seit Januar Lisanne Gütter (ebenfalls eigener Nachwuchs) und Anna Groß (Chemnitzer FC) bei den Frauen. Als letzter Neuzugang im Team wechselte Kristin Richter vom ESV Lok Zwickau zum DFC, nachdem sie zuletzt schon mit Zweitspielrecht in der Jugend des Vereins spielte. "Unsere Nachwuchsarbeit ist ein wichtiges Standbein des Vereins. Das ist unsere Philosophie und davon leben wir auch. Wir sind bestrebt, das weiter auszubauen", so Zeug.

Nach dem vierten Platz in der zurückliegenden Saison, die von Verletzungen und Krankheiten geprägt war, soll in den bevorstehenden Monaten die stetige Entwicklung und Verbesserung fortgeführt werden. Sollte das Team von Trainer Matthias Zorn ohne schwerwiegende Verletzungen und Ausfälle durch die Saison kommen, "ist am Ende ein Medaillenplatz sehr realistisch und wird auch als Saisonziel anvisiert", so Zeug. Dennoch steht den Muldestädterinnen eine schwere und lange Spielzeit bevor, sind doch mit den Aufsteigern RB Leipzig II, Erzgebirge Aue II und dem Absteiger aus der Regionalliga Fortuna Dresden namhafte und sportlich starke Gegner in die Landesliga gekommen.

Der Fahrplan für die Westsächsinnen steht bereits fest. Das erste Testspiel tragen sie am 4. August gegen den Bischofswerdaer FV aus. Eine Woche später gastiert der 1. FFC Saalfeld in Westsachsen. Am 18. August testet der DFC gegen die Frauen vom 1. FC Greiz. Alle Spiele werden 14 Uhr auf dem Sportplatz in Auerbach angepfiffen. Richtig Ernst wird es für die Fußballerinnen am 25. August. Dann treten sie die Reise zum TSV Spitzkunnersdorf für die erste Runde des Landespokals an. "Wir kennen sie aus den vergangenen Jahren, da sie fester Bestandteil der Landesliga sind. Es wird ein ausgeglichenes Spiel", sagt Zeug. (mit zjue)

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