Eispiraten bangen um Einsatz von Stürmer Pohl

Eishockey: Wichtige Personalfrage bleibt vor Kassel-Spiel ungeklärt

Crimmitschau.

Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau bangt um den Einsatz von Patrick Pohl. Der 29-jährige Stürmer plagt sich mit einer Verletzung herum. Damit ist unklar, ob der Linksschütze am heutigen Dienstag (ab 19.30 Uhr) im dritten Spiel der Pre-Play-offs auswärts bei den Kassel Huskies auflaufen kann. Bei der 1:6 (1:3, 0:3, 0:0)-Heimpleite am Sonntag gegen den Kontrahenten aus Hessen ist Patrick Pohl zu Beginn des letzten Drittels vom Eis gehumpelt. Danach erhielt Nachwuchstalent Marius Demmler eine Einsatzchance. "Wenn er hundertprozentig fit gewesen wäre, hätte Patrick Pohl weitergespielt", sagte Trainer Daniel Naud kurz nach der Schlusssirene. Mehr Informationen wollten er und Gesellschafter Ronny Bauer zu dieser (wichtigen) Personalie in der entscheidenden Phase der Saison nicht preisgeben.

Fest steht : Die Westsachsen müssen am heutigen Dienstag auf Patrick Klöpper, Philipp Halbauer und Tobias Kircher verzichten. Klöpper ist nach einem Kieferbruch noch nicht fit. Halbauer und Kircher haben sich krank gemeldet. Dagegen gibt es weiter die Chance auf ein Comeback von Carl Hudson. Der kanadische Abwehrspieler stand aufgrund einer Adduktorenverletzung in den Pre-Play-off-Spielen noch nicht auf dem Eis, erhöhte in den Übungseinheiten zuletzt die Belastung aber deutlich.

Die Kassel Huskies konnten am Sonntag vor allem durch schnelle und gefährliche Konter den Grundstein zum Sieg im Kunsteisstadion im Sahnpark legen. Besonders anfällig war dabei der dritte Eispiraten-Block mit Christoph Körner, Christoph Kabitzky und Dominic Walsh. Die Formation stand bei vier von sechs Gegentreffern auf dem Eis. "Wir müssen, wenn wir die Scheibe verlieren, sofort bereit sein zum Verteidigen - auch schon in unserer offensiven Zone", forderte Daniel Naud von seinen Profis. Er machte deutlich, dass die Karten im dritten Spiel der Serie neu gemischt werden. Die Mannschaft, die gewinnt, schafft den Einzug ins Viertelfinale. Dort würden die Huskies auf Bietigheim-Bissingen und die Eispiraten auf Frankfurt treffen.

Die Viertelfinal-Duelle beginnen am Freitag. "Die Jungs sind bereit. Ich habe in der Kabine keinen einzigen Spieler gesehen, der den Kopf hängen gelassen hat", sagte Daniel Naud. Tim Kehler, Trainer der Kassel Huskies, freute sich am Sonntag über den perfekten Start seiner Mannschaft im Kunsteisstadion im Sahnpark: "Unser Torhüter Gerald Kuhn hat tolle Paraden gezeigt. Zwei der ersten drei Schüsse waren im Eispiraten-Tor. Das hat unsere Mannschaft beflügelt."

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