Eispiraten empfangen heute Wölfe aus Freiburg

Eishockey: Verteidiger Yannick Mund gibt sein Debüt für Crimmitschau

Crimmitschau.

Verteidiger Yannick Mund streift sich am Wochenende erstmals das Trikot des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau über. Der 25-Jährige, der einen bis Ende Januar laufenden Probevertrag unterschrieben hat, soll heute, 20 Uhr, im Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg und am Sonntag, 17 Uhr in der Auswärtspartie beim ESV Kaufbeuren auflaufen.

Der Neuzugang wird wahrscheinlich an der Seite von Patrick McNally verteidigen. "Und in der Formation eher die defensivere Rolle einnehmen", sagt Trainer Kim Collins, der zuletzt durch die Ausfälle von Patch Alber (in Bremerhaven) und André Schietzold (Unterkörperverletzung) nur fünf Abwehrspieler auf das Eis schicken konnte. "Sie sind zuletzt auf dem Zahnfleisch gekrochen. Deshalb hilft uns ein sechster Mann in der Abwehr auf jeden Fall weiter", sagt Collins.

In den letzten Jahren hat sich Yannick Mund zu einem Wandervogel entwickelt. Der 1,84 Meter große Verteidiger stand seit der Saison 2013/14 für acht verschiedene Vereine von der DEL bis zur Oberliga auf dem Eis. "Es gab unterschiedliche Gründe für die Wechsel. Als Sportler versucht man sich auch immer zu verbessern", sagt der Rechtsschütze, der die Saison beim Oberligisten Hannover Indians begann und zuletzt wegen eines Kieferbruchs eine achtwöchige Pause einlegen musste. "Beide Seiten hatten sich die Zusammenarbeit etwas anders vorgestellt", sagt Yannick Mund zu den Gründen für die Vertragsauflösung.

Für die Eispiraten, die momentan auf dem 10. Platz stehen, hat vor allem die heutige Partie eine große Bedeutung. Sie treffen auf den Tabellenelften aus Freiburg, der fünf Zähler weniger auf dem Konto hat. "Wir müssen Punkte holen und den Vorsprung auf die Verfolger ausbauen", sagt Kim Collins. Die Breisgauer trennten sich kurz nach Weihnachten von Trainer Leos Sulak. Seine Aufgabe übernahmen Jan Melichar und Rawil Khaidarow als Interimstrainer. Am Sonntag geht es zum Tabellenvierten Kaufbeuren. Die Allgäuer präsentierten sich zuletzt mit Licht und Schatten. "Sie setzen auf ein frühes Forechecking. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Stürmer gut nach hinten arbeiten und es kurze Wege für den ersten Pass gibt", fordert Collins.

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