Eispiraten: Kanadier führt Scorerliste an

Die Coronakrise hat für ein vorzeitiges Ende der Saison in der Deutschen Eishockey Liga 2 gesorgt. Damit bleibt Zeit für einen Blick in die Statistik, die interessante Zahlen liefert.

Crimmitschau.

Patrick Pohl hat die meisten Schüsse abgefeuert. Austin Fyten sicherte sich den Titel als interner Topscorer. Und Mitch Wahl brummte die längste Zeit in der Kühlbox ab. Ein statistischer (Rück)- Blick auf die Eispiraten Crimmitschau in der Saison 2019/20.

Dauerbrenner: Felix Thomas, Hagen Kaisler, Philipp Halbauer, Marius Demmler, Adrian Grygiel und Dominic Walsh haben keine einzige Partie verpasst. Sie kamen in allen 52 Hauptrundenspielen für Crimmitschau zum Einsatz. Patrick Pohl und Austin Fyten standen jeweils 51-mal auf dem Eis. Trainer Daniel Naud griff im gesamten Saisonverlauf auf 3 Torhüter und 25 Feldspieler zurück.

Problem Powerplay: Gerade mal 14,9 Prozent der Powerplaysituationen konnten Kapitän Adrian Grygiel und Co. für ein Tor nutzen. Nur Bad Nauheim (14,8 Prozent) war in der Statistik schlechter. Zum Vergleich: Heilbronn kam auf eine Quote von 27 Prozent, Ravensburg auf eine Quote von 24,3 Prozent. Crimmitschau erziele 31 Tore im Powerplay. In Unterzahl überstand man 77,8 Prozent der Situationen unbeschadet - das bedeutet den elften Platz in dieser Auswertung.

Die Treffsichersten: 43 Scorerpunkte stehen in der Bilanz von Austin Fyten. Damit war der kanadische Angreifer der beste Scorer im Team der Westsachsen. Er kam auf insgesamt 19 Treffer und 24 Vorlagen. In der internen Wertung folgen Alex Wideman (16 Tore und 23 Vorlagen) sowie Patrick Pohl (16 Tore und 21 Vorlagen) auf den Plätzen. Punktbester Verteidiger ist der erst im November verpflichtete Ty Wishart - mit 7 Toren und 16 Vorlagen.

Im FairplayDritter: 548 Strafminuten mussten die Cracks aus Crimmitschau in der Kühlbox abbrummen. Damit landeten sie hinter Freiburg (529 Strafminuten) und Landshut (540 Strafminuten) auf dem dritten Platz in der Fair-Play-Wertung. Unsportlichste Mannschaft in der DEL 2 waren die Heilbronner Falken - mit 820 Strafminuten. Am meisten Strafen in den Reihen der Eispiraten kassierten Mitch Wahl (66 Strafminuten) und Austin Fyten (50 Strafminuten).

Jeder Versuch zählt: 1463 Schüsse feuerten die Eispiraten-Cracks in der Saison 2019/20 auf die gegnerischen Torhüter ab. Patrick Pohl kam übrigens am häufigsten zum Abschluss - 134 Versuche tauchen in seiner persönlichen Bilanz auf. Interessant: Pohl traf in eigener Unterzahl dreimal, im eigenen Powerplay nur einmal. Auf der Gegenseite wurden 1620 Schüsse auf den Eispiraten-Kasten von den Statistikern erfasst.

Publikum: Insgesamt 56.369 Zuschauer strömten zu den Eispiraten-Heimspielen im Kunsteisstadion im Sahnpark. Das entspricht einem Schnitt von 2168 Zuschauern pro Heimspiel. Damit rangiert Crimmitschau auf dem zwölften Platz in der Zuschauer-Statistik. Nur Heilbronn (50.907 Zuschauer) und Bayreuth (46.026 Zuschauer) lockten noch weniger Besucher an. Zuschauer-Krösus waren die Löwen Frankfurt, die 125.551 Fans zu den Heimspielen begrüßen konnten. Viermal waren mehr als 3000 Zuschauer im Sahnpark, fünfmal aber auch weniger als 1700 Fans.


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