Eispiraten: Vertrauen in Trainer und Mannschaft

Geschäftsführer glaubt an die Wende: "Abgerechnet wird nach 52 Spieltagen"

Crimmitschau.

Nach fünf Niederlagen in Folge und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga 2 stehen die Eispiraten Crimmitschau früh in der Saison unter Druck. Trotzdem glaubt Geschäftsführer Jörg Buschmann nach wie vor an die Qualitäten des Personals. "Wir halten am Kader und am Trainer fest, weil es in vielen Spielen Kleinigkeiten waren, die den Ausschlag gegen uns gegeben haben", sagte er am Montag auf Anfrage der "Freien Presse". Buschmann ist demnach guter Dinge, die Kehrtwende zu schaffen, wenn die Mannschaft das umsetzt, was sie auch trainiert. "Abgerechnet wird nach 52 Spieltagen", erklärte er.

Die sowohl unter den Eispiraten-Fans als auch bei den Sponsoren und Medien aufkommenden Diskussionen nach den erneuten Niederlagen am Freitag in Dresden (3:5) und am Sonntag daheim gegen Vorjahresmeister Ravensburg (0:5) sind für Jörg Buschmann nachvollziehbar. "Wir wollen uns dem gar nicht verschließen, weil wir natürlich selbst auch Ansprüche haben", erklärte er. Aus Buschmanns Sicht muss der Ansatz sein, noch mehr als zuletzt als Mannschaft zu agieren: "Jeder versucht auf dem Eis Verantwortung zu übernehmen und vergisst dabei manchmal seine Nebenleute." Deshalb wird es auch noch mal Gespräche der sportlichen Leitung mit den Spielern darüber geben, "was wir von jedem Einzelnen erwarten".

Akribisch im Training arbeiten, Ruhe im Umfeld bewahren und die Entwicklung in den nächsten Spielen abwarten - das ist die Ansage der Geschäftsführung für die laufende Woche. In der bekommt die Mannschaft gleich drei Möglichkeiten, das Punktekonto aufzubessern. So sind die Eispiraten am Mittwochabend bei den zwei Zähler besseren und auf dem zehnten Platz stehenden Bayreuth Tigers zu Gast. Am Freitag nimmt Crimmitschau dann gegen den aktuellen Tabellendritten aus Bad Tölz den vierten Anlauf in Sachen erster Heimsieg. Und am Sonntag geht es zum EHC Freiburg. "Wir wollen weiter in jedem Spiel punkten", betont Jörg Buschmann.

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