Fortschritt ärgert Spitzenreiter

In einem packenden Spiel haben Lichtensteins Volleyballerinnen in der Regionalliga mit 2:3 gegen Leipzig verloren. Dennoch waren sie zufrieden.

Lichtenstein.

Nach dem vierten Satz war der Jubel bei den Regionalliga- Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein riesig. Denn mit dem 25:23 hatten sie zum 2:2 nach Sätzen gegen den Spitzenreiter L.E. Volleys aus Leipzig ausgeglichen und sich schon vor dem Tiebreak einen Punkt gesichert. "Das war mehr als erhofft, aber am Ende vielleicht sogar weniger als verdient", sagte Trainer Sascha Grieshammer nach dem Spiel in einer kurzen Ansprache an sein Team.

Den Tiebreak gewann Leipzig mit 15:13, was nicht unbedingt dem Verlauf entsprach. Beim Seitenwechsel stand es 8:6 für die Lichtensteinerinnen, die sich die Führung redlich verdient hatten - vor allem mit ihrem Kampfgeist, aber auch mit sehenswerten Angriffen. Etwas Glück half danach zur 11:9-Führung, die Leipzig zu einer Auszeit veranlasste. Im Anschluss war die Spannung riesig, doch nach dem 13:12 für Lichtenstein wollte nichts mehr gelingen und die Partie endete mit 2:3.

Nach einem Punktgewinn hatte es für Fortschritt in dem Heimspiel zunächst nicht ausgesehen. Im ersten Satz hielt die Mannschaft nur bis zum 5:5 mit, danach übernahm Leipzig die Regie und gewann mit 25:20. Bei Lichtenstein standen zwar elf Spielerinnen auf dem Protokoll, aber Claudia Krasselt war krankheitsbedingt ebenso wenig in Bestform wie Claudia Kröber nach längerer Verletzungspause. Im zweiten Satz sah es beim Stand von 7:12 schon wieder nach einer Niederlage aus, doch die Gastgeberinnen kämpften leidenschaftlich. In der Schlussphase behielt das Team die Nerven und gewann mit 25:23.

Satz 3 begann wieder schwach (3:9), doch auch hier holten die Gastgeberinnen auf. Aber immer dann, wenn es eng werden konnte, leistete sich das Team relativ einfache Fehler und verlor schlussendlich mit 17:25. Auch im vierten Satz lag Lichtenstein lange hinten, doch selbst beim 15:20 wurde nicht aufgegeben. Vor allem Christin Judaschke machte wichtige Punkte oder rettete stark in der Abwehr. Spielführerin Claudia Krasselt war nach der Partie hoch zufrieden: "Unser Kampfgeist hat uns heute einen Punkt gebracht."

Das Spiel der zweiten Vertretung von Fortschritt Lichtenstein wurde abgesagt. Das Nachwuchsteam konnte aufgrund mehrere Ausfälle nicht antreten.

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