GGZ Baskets überzeugen mit Kampf und Einsatz

Basketball, 2. Regionalliga: Gehandicapte Zwickauer bezwingen Oberpfälzer

Zwickau.

Ein gelungener Start ins neue Jahr: In der 2. Regionalliga Südost, Staffel Nord, haben die GGZ Baskets nach sieben Niederlagen in Folge endlich wieder mal gewonnen. Zwickau setzte sich gegen die Fibalon Baskets Neumarkt verdient mit 73:67 (18:20, 43:32, 58:47) durch.

Trainer Stephan Wolf stand erneut nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten (Veith, Albrecht) fehlten Linke, Stegner, Kretzschmar und Romanovskij. Wieder mit von der Partie war Velishaev. Nach zähem Beginn (11:10/7.) ließen die Hausherren erstklassiges Teamplay mit guter Ballbewegung aufblitzen und gingen mit 18:10 (9.) in Führung. Fehlende Zuordnung in der Verteidigung bestrafte Neumarkt eiskalt mit einem 12:0-Lauf (18:22/12.). Zwickau kämpfte verbissen, agierte im Angriff aber zu verkrampft und musste sich viele Punkte an der Freiwurflinie verdienen. Eine Auszeit mündete in einen 14:0-Lauf zum 35:27 (17.). Die Verteidigung stand sehr stabil, und der 43:32-Halbzeitstand war der Lohn dieser Anstrengungen. Bis zur 27. Minute (54:37) blieb der Gastgeber am Drücker, dann wurde es hitzig. Nach einem ungeahndeten Ellenbogenschwinger von Gästecenter Hand gegen Wietasch kassierten die Zwickauer, die das monierten, zwei technische Fouls binnen einer Minute und verloren dadurch ihre eigene Spielidee. "In dieser hitzigen Phase gilt es von allen, mehr Ruhe zu bewahren, mich eingeschlossen", gestand Trainer Wolf. "Aufgrund der angespannten personellen Situation und dem Willen, gemeinsam Erfolge zu generieren, ist dies einfacher gesagt als getan." Neumarkt nutzte diese Phase und schaffte den 60:60-Ausgleich (34.). Als Kupfer-Zwingelberg (34.), Bellscheidt (37.) und Trainer Wolf (38.) das Feld bzw. die Halle foulbedingt verlassen mussten und Neumarkt mit 67:64 führte, schien das Pendel endgültig in Richtung der Gäste auszuschlagen. Doch Kapitän Fraas drehte das Blatt im Alleingang mit fünf Punkten in Folge zum 69:67. Die Verteidigung stand, und Rein verwandelte zwei wichtige Freiwürfe zum 71:67. Neumarkt versuchte, durch Fouls die Zeit zu stoppen, aber Fraas traf von der Freiwurflinie zum 73:67-Endstand. (stew)

Statistik Zwickau: Bellscheidt (13), Fraas (19), Franke, Kupfer-Zwingelberg (14), Kröller, Rein (15), Velishaev (8), Wietasch (4)

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