Glauchau braucht einen guten Tag

Der VfB Empor erwartet am Sonntag den BSC Chemnitz zum Top-Spiel der Fußball-Landesklasse. Auch Oberlungwitz und Lichtenstein haben interessante Heimspiele. Nur Meerane spielt auswärts.

Glauchau.

Am 10. Spieltag der Fußball-Landesklasse gibt es ein Wiedersehen der beiden Absteiger aus der Sachsenliga. Im Duell Erster gegen Zweiter empfängt der VfB Empor Glauchau dabei am Sonntag, 14 Uhr den BSC Rapid Chemnitz. "Die Chemnitzer stehen nicht umsonst da oben und sind die einzige Mannschaft ohne Niederlage. Es wird definitiv ein Spiel auf Augenhöhe", sagt VfB-Trainer Lutz Wienhold. In der Vorwoche hatte sich der BSC 3:1 gegen den Tabellennachbarn Marienberg durchgesetzt, während die Glauchauer 2:1 in Schneeberg erfolgreich waren.

Die Glauchauer haben fürs Topspiel ihren besten Torjäger Toby Ammon sowie Jenni Marquardt wieder zur Verfügung. "Hinter Jens Haprich und Christian Jäger muss man aber aktuell noch ein Fragezeichen machen", erklärt Wienhold. "Wir brauchen natürlich einen guten Tag. Aber ich habe mir auch ein paar Spiele der Chemnitzer angeschaut. Sie sind schlagbar", sagt der VfB-Trainer. Er geht davon aus, dass am Sonntag die Lauf- und Kampfbereitschaft den Ausschlag geben. Hoffnung sollte zudem der Blick auf das Hinspielergebnis der letzten Saison machen. Das konnten die Glauchauer mit 3:1 gewinnen.

Auf Fortschritt Lichtenstein wartet nach dem hart erkämpften Punktgewinn in Stollberg am Sonntag gleich der nächste Härtetest. Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Mirko Ullmann den TSV Germania Chemnitz. "Die Chemnitzer haben eine starke und kompakte Defensive. Sie lassen sehr wenig zu, da wird es schwierig, Chancen und Tore herauszuspielen", erklärt Ullmann. Zudem fallen mehrere Spieler verletzt aus. Und Rico Bär fehlt nach seiner Roten Karte am Wochenende. "Trotzdem wird eine gute Truppe auf dem Platz stehen", sagt der SSV-Trainer.

Eine ähnlich schwere Aufgabe wartet auf den Meeraner SV. Der gastiert am Sonntag zur gleichen Zeit im Lautengrundstadion des FSV Motor Marienberg. "Das ist eine der Top-Mannschaften der Landesklasse. Wir kennen den Gegner gut und wissen um seine Stärken. Aber wir fahren dort hin, um zu gewinnen", sagt MSV-Trainer Julius Michel. Angesichts der angespannten Personalsituation ist er froh, dass Steffen Vogel sein Comeback feiern wird: "Er wird unserem Spiel helfen." Auch der Blick auf das Auswärtsspiel der Vorsaison sollte Meerane Mut machen. "Da haben wir das 3:3 unglücklich erst in der Nachspielzeit bekommen", erklärt Michel.

Die vermeintlich leichteste Aufgabe hat von den vier Teams aus der Region am Sonntag der Oberlungwitzer SV vor der Brust. Der Aufsteiger und Tabellenelfte ist 14 Uhr auf dem heimischen Kunstrasenplatz Gastgeber für den FC Stollberg. Die Erzgebirger rangieren zwar mit zwei Punkten mehr (13 Zähler) als die Hausherren auf Platz 8. Allerdings konnte das Team in dieser Landesklasse-Saison noch kein Auswärtsspiel für sich entscheiden. Die Oberlungwitzer dagegen hatten vor der 3:4-Derby-Niederlage gegen Meerane auf eigenem Platz drei Spiele hintereinander gewonnen.

Für Lok Zwickau steht bereits am Samstag, 16 Uhr das Heimspiel gegen Klaffenbach auf dem Plan. Da soll nach sechs Spielen ohne Sieg der vierte Saisondreier her.

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