GSC-Teams feiern den Klassenerhalt

Schach: SC Sachsenring steigt aus Bezirksliga ab

Glauchau/Hohenstein-E..

Freude auf der einen Seite, Enttäuschung auf der anderen. Die Schachspieler des Glauchauer SC haben am Sonntag an den letzten Spieltagen ihrer Ligen den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Die erste Mannschaft siegte in der 2. Landesklasse, Staffel C gegen den Post-SV Crimmitschau mit 5:3 und darf sich damit auf ein weiteres Jahr in der Liga freuen. Trotz einer 3,5:4,5-Heimniederlage bleibt auch die zweite Mannschaft der Glauchauer in der 1.Bezirksklasse. Erwischt hat es dagegen den SC Sachsenring. Das 3:5 im letzten Spiel beim Burgstädter SK bedeutet den letzten Rang in der 1. Bezirksliga, Staffel B und den Abstieg in die Bezirksklasse.

Die erste gute Nachricht für den Glauchauer SC I gab es am Sonntag schon vor der Partie. Die Gäste des Post-SV Crimmitschau reisten überraschenderweise nur mit sechs Spielern an. Zwei Bretter blieben dadurch unbesetzt. Mit dem kampflosen 2:0 im Rücken spielten die Glauchauer befreit auf. Nach knapp einer Stunde des gegenseitigen Abtastens einigten sich die Denksportler an den besetzten Brettern nach und nach auf Unentschieden. Vor allem die GSC-Spieler Sven Weigand und Lutz Köhler hätten ihre Partien lieber ausgespielt, doch auch sie stellten sich in den Dienst des Teams und nahmen die sicheren Zähler mit, die den Mannschaftserfolg sicherstellten. Durch den Sieg konnte sich Glauchau in der Tabelle zwar nicht mehr verbessern, doch der 8.Rang bei 8:10 Zählern war dennoch für den Klassenerhalt ausreichend.

Mehr Mühe hatte dagegen die zweite Mannschaft des GSC in der 1.Bezirksklasse. Die Gäste des Tabellennachbarn aus Cranzahl hatten für das Auswärtsspiel ihre Bestbesetzung aufgeboten, was bei ihren Gastspielen sonst selten der Fall war. Die Taktik der Cranzahler ging auf, sie siegten mit 4,5:3,5 und überholten die Glauchauer damit in der Tabelle. Da Annaberg-Buchholz II jedoch nicht über ein Remis gegen Limbach-Oberfrohna hinauskam, rutschte Glauchau lediglich auf den vorletzten Rang ab und vermied dadurch den Abstieg.

Kein Glück hatten die Schachspieler des SC Sachsenring. In der Bezirksliga, Staffel B hätte das Team einen 5:3-Sieg in Burgstädt gebraucht, um die Klasse zu halten. Zwar konnte Siegfried Klosterknecht seine Partie am sechsten Brett gewinnen, doch seine Teamkameraden verloren oder spielten Remis. Zudem blieb ein Brett bei Sachsenring unbesetzt und brachte dem Gegner einen Punkt ein. Am Ende verlor der SC mit 3:5. Nach neun Spieltagen steht für Sachsenring mit 4:14Punkten der zehnte und letzte Tabellenplatz zu Buche. (ewer)

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