Handball-Bundesliga: Starke Zwickauerinnen siegen und retten sich in die Relegation

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Der BSV Sachsen siegt am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga der Frauen beim VfL Oldenburg und kann dank Leverkusener Schützenhilfe die Klasse doch noch halten.

Oldenburg.

Schon zwei Minuten vor dem Abpfiff hüpften alle Spielerinnen auf der Bank des BSV Sachsen Zwickau strahlend auf und ab. Als dann der Schlusspfiff ertönte, gab es kein Halten mehr. Die Mannschaft von Cheftrainer Norman Rentsch stürmte aufs Parkett und lag sich in den Armen. Sie feierte am Sonnabend nicht nur einen auch in dieser Höhe völlig verdienten klaren 29:22 (15:8)-Sieg beim VfL Oldenburg.

Mit dem Auswärtscoup am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga der Frauen nutzte Zwickau gleichzeitig auch seine letzte Chance, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Da Buchholz 08-Rosengarten zeitgleich gegen Bayer Leverkusen mit 23:28 (12:13) unterlag, steigt der Verlierer dieser Partie als Tabellenletzter direkt in die 2. Liga ab. Zwickau rückt auf den vorletzten Rang vor und kann in der Relegation gegen Frisch Auf Göppingen den Verbleib Oberhaus doch noch realisieren.

Die Muldestädterinnen legten in Oldenburg einen Blitzstart hin und führten in der 10. Minute bereits mit 7:1.  Die Gastgeberinnen zeigten sich davon sichtlich beeindruckt und fanden nicht ins Spiel, da zudem die Abwehr der Zwickauerinnen hervorragende Arbeit leistete. Auch Torhüterin Nele Kurzke erwischte einen sehr guten Tag. In der ersten Halbzeit zeigte sie neun Paraden. Der VfL mühte sich zwar, doch die Sächsinnen zeigten sich in jeder Phase auf der Höhe des Geschehens. In die Kabinen ging es mit einem Sieben-Tore-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel behielten die bravourös kämpfenden Zwickauerinnen auch in einer kurzen hektischen Phase den Kopf oben und brachten den Sieg sicher ins Ziel.

Beste Werferin in den Reihen der glücklichen Gewinnerinnen war Anna Lena Hausherr, die inklusive von vier Siebenmetertoren acht Treffer erzielte.

 

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