Harte Arbeit in Assen steht bevor

Motorsport: Titelchance für Karl-May-Städter

Hohenstein-Ernstthal.

Am Wochenende kann Motorrad-Rennfahrer Max Enderlein aus Hohenstein-Ernstthal seine bisherigen Erinnerungen an die Strecke im niederländischen Assen gründlich auf den Kopf stellen. 27 Zähler benötigt der Fahrer des Freudenberg-Racing-Teams in den beiden Wertungsläufen, um seinen Titel in der Supersport-600-Klasse der Internationalen Deutschen-Motorradmeisterschaft (IDM) bereits eine Station vor dem eigentlichen Saisonende zu verteidigen. Sein bisheriger Schnitt 2019 liegt bei 22,89 Punkten pro Rennen. Doch ganz so einfach wird die Aufgabe nicht werden.

"In Assen bin ich in den letzten beiden Jahren ohne Punkte geblieben", sagt der 22-Jährige. 2017 stoppte ihn ein Kreuzbandriss, sodass er gar nicht mitfahren konnte. Im Vorjahr stürzte er im ersten Wertungslauf und brach sich das Schlüsselbein. "Ich habe nur wenig Erfahrung auf der Strecke und daher schon im Training harte Arbeit vor mir", sagt Enderlein. Trotzdem ist er positiv gestimmt, wie er mit einem Augenzwinkern verrät: "Wenn es mit der Titelverteidigung in Assen klappt, wäre es schön - ansonsten holen wir es auf dem Hockenheimring nach." Auch in anderen Klassen geht es hoch her. In der Superstock-600 hat Paul Fröde (Hohenstein-Ernstthal) nur einen Punkt Rückstand auf Platz3. Moritz Jenkner, ebenfalls aus der Karl-May-Stadt, liegt 21 Zähler hinter Fröde auf Rang 5. In der Seitenwagen-Serie haben Uwe Neubert (St. Egidien) und Josef Sattler mit drei Punkten Rückstand auf Platz 3 das Podium auch in Sichtweite. (ewer)

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