HC-Frauen beweisen Kampfgeist

Handball-Verbandsliga: HSG-Männer verlieren knapp - Glauchau/Meerane II in Delitzsch ohne Chance

Glauchau/Hohenstein-E..

Björn Fröhlich wusste, was auf seine Mannschaft zukommt. Vor dem Auswärtsspiel in der Handball-Verbandsliga warnte er die Spielerinnen des HC Glauchau/Meerane, dass der SC Markranstädt II vermeidbare Fehler konsequent mit Gegentoren bestraft. Trotz der Warnung lag sein Team nach 15 Minuten mit 3:9 zurück. Doch die HC-Frauen bewiesen Kampfgeist, drehten die Partie und feierten am Ende einen 21:18-Erfolg.

"Kompliment an die Mannschaft, wie sie an sich geglaubt und sich ins Spiel zurückgekämpft hat. Die folgenden 45 Minuten mit neun Gegentoren waren echt beeindruckend und der Grundstein zum Auswärtssieg", sagte Björn Fröhlich. Ein ganz dickes Lob verteilte der Trainer an Nuria Hantzsch: "Sie wurde auf der Spielmacherposition ins kalte Verbandsligawasser geschubst und hat mit ihrer Abwehrarbeit ganz großen Anteil an diesem Sieg."

Mit vier Punkten aus den ersten zwei Spielen sind die HC-Frauen gut in die Saison gestartet. Am Sonntag empfängt Glauchau/Meerane den SV Turbine Leipzig, der am Samstag 30:20 gegen Mölkau gewann. Spielbeginn in der Karl-Heinz-Freiberger-Halle in Meerane ist um 14 Uhr.

Nichts zu holen gab es für die zweite Männermannschaft des HC. Beim NHV Concordia Delitzsch II verlor Glauchau/Meerane mit 16:37. Als Schlusslicht tritt der HC II am Samstag, 16 Uhr beim Vorletzten SV Lok Leipzig-Mitte an.

Knapp ging es dagegen bei der 34:35-Niederlage der HSG Sachsenring bei der HSG Freiberg II zu. Die Gastgeber hatten vier Spieler aus dem Kader der Oberliga-Mannschaft im Aufgebot. Vor allem der elffache Torschütze Martin Schettler ließ war kaum zu stoppen. In der ersten Hälfte hielt Sachsenring dank der starken Offensive bis zum 9:9 (15.) gut mit, aber die Defensive hatte Probleme. Freiberg zog im weiteren Verlauf bis auf 18:12 (24.) davon, ehe die Gäste zur Pause (16:20) wieder etwas verkürzten. Ab der 49. Minute gab Sachsenring beim Stand von 25:29 noch einmal richtig Gas. Freiberg wackelte, verteidigte die Führung aber dennoch bis zur Schlusssirene. Am Sonntag um 11 Uhr empfängt Sachsenring die SG LVB II, die ebenso wie die HSG mit 2:2 Punkten startete. (ewer/mpf)

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