HSG kann Favoritinnen nicht ärgern

Im Handball-Derby waren die Frauen des HC Glauchau/Meerane II für Sachsenring zu stark. Das Männerteam lieferte eine gute Vorstellung ab.

Hohenstein-Ernstthal.

Mit dem Heimspiel der Frauen der HSG Sachsenring gegen HC Glauchau/Meerane II gab es am Sonntag in der ersten Runde des Handball-Bezirkspokals ein Derby, das die Gäste verdient mit 28:21 gewannen. "Insgesamt bin ich zufrieden, aber es gibt natürlich noch Luft nach oben", sagte der Glauchauer Co-Trainer Uwe Hantzsch, der zusammen mit Toni Schumann für das neuformierte Team zuständig ist. Etliche junge Spielerinnen aus der letztjährigen dritten Mannschaft, die beim coronabedingten Saisonabbruch im März Spitzenreiter der Bezirksklasse war, sind aufgerückt und sollen sich nun in der Bezirksliga weiterentwickeln. Dort gehen in der neuen Saison nur noch neun Teams an den Start. Die HC-Reserve sollte laut Hantzsch in der Lage sein, eine gute Rolle zu spielen.

Aufgrund der langen Pause durch die Corona-Pandemie gibt es aber natürlich auch Fragezeichen, doch der Pokalauftritt war gut. Nach dem 6:7 (17. Minute) hatte Glauchau/ Meerane II im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit Vorteile und führte zur Pause mit 14:9.

Die Damen der HSG Sachsenring, die in der Vorsaison noch als SG Lichtenstein/Oberlungwitz aktiv waren, gaben auch in der zweiten Hälfte nicht auf, konnten aber nie entscheidend verkürzen. Jedes Tor musste hart erarbeitet werden. Einfache Treffer gelangen gegen die favorisierten Gäste nur selten. "Wir müssen ja auf einige Spielerinnen verzichten, da läuft noch nicht alles rund", sagt Janin Bleyer. Sie fungiert nach ihrer zweiten schweren Knieverletzung als Co-Trainerin von André Hammerschmidt, der am Sonntag aber fehlte. Aufgrund der dünnen Spielerdecke, die aus mehreren Babypausen resultiert, hatte das HSG-Team freiwillig den Gang aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse angetreten. Dort soll laut Janin Bleyer vorn mitgespielt werden. Beste Werferin der Pokalpartie war Reni Bock von den Gastgeberinnen. Sie erzielte zehn Tore. Beim HC traf Tanja Suttkus sieben Mal.

Für die zweite Männermannschaft der HSG Sachsenring lief es im Bezirkspokal besser. Gegen den Burgstädter HC, der am Vortag bereits im Sachsenpokal ran musste, gewannen die Gastgeber verdient mit 33:27 (16:10). Angriff und Abwehr des Kreisligisten mit Aufstiegsambition sahen gegen das Bezirksligateam aus Burgstädt richtig gut aus. Die besten Werfer waren Christopher Schindler (9 Tore) und Robin Scheer (8).

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