"Ich mag es, Spiel und Puck zu kontrollieren"

Mit seinem Wechsel nach Crimmitschau sind für Eishockeyspieler Alex Wideman einige Umstellungen verbunden. Nicht nur die Rückennummer wird sich ändern.

Crimmitschau.

Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau hat offenbar das passende Puzzlestück für den Block mit Patrick Pohl und Vincent Schlenker gefunden. Neben den beiden Offensivleuten kann künftig der US-Boy Alex Wideman stürmen. Der 27-jährige Angreifer wechselt erstmals nach Europa. Er spricht unter anderem über ...

Wechselgründe: Einige Trainer aus Nordamerika haben dem Außenstürmer zum Wechsel nach Europa geraten. "Ich weiß nicht viel über die Liga, bin aber sehr gespannt, wie das Niveau ist", sagt Neuzugang Alex Wideman, der sich allerdings bei einigen Ex-Eispiraten über Crimmitschau und die Umgebung informiert hat. Zu den Gesprächspartnern gehörten Will Weber, Robbie Czarnik und Christian Hilbrich. "Sie alle berichteten, dass sie gern in Crimmitschau gespielt hätten - gerade vor den tollen Fans", sagt Wideman.

Umstellung: In Europa wird auf größeren Eisflächen als in Nordamerika gespielt. Damit hat der 1,71 Meter große Wirbelwind offenbar kein Problem. "Ich mag es, das Spiel und den Puck zu kontrollieren. Das europäische Eis ist größer, sodass es mehr Raum und Zeit gibt", verrät er und ergänzt: "Die größte Herausforderung wird es sein, sich daran zu gewöhnen, auf dem großen Eis zu laufen, da natürlich die Gefahr besteht, schneller müde zu werden."

Verhandlungen: In den letzten Wochen hat Alex Wideman mehrfach mit Trainer Daniel Naud telefoniert. "Er sprach darüber, dass er ein schnelles Team aufbauen will, das in der Lage ist, das Spiel zu machen und klug zu agieren", teilt der Flügelstürmer, der sich selbst als kreativen Spieler bezeichnet, mit.

Rückennummer: In der Vergangenheit befand sich auf dem Trikot von Alex Wideman stets die Nummer 10. Sie wird in Crimmitschau aber nicht mehr vergeben - wie zwei weitere Trikotnummern. Sie hängen in Erinnerung an Ralf Kößling (1), Stefan Steinbock (10) und Torsten Heine (43) unter dem Dach des Kunsteisstadions im Sahnpark. Der Neuzugang aus den Vereinigten Staaten hat sich schon eine neue Nummer ausgesucht: "Ich dachte mir dann, dass ich es ja auch mal mit der 17 probieren könnte und einfach schaue, ob sie auch Glück bringt."

Freizeit: Alex Wideman tauscht gern den Eishockey- gegen den Golfschläger. Er verfolgt American-Football-Spiele und bezeichnet sich als Fan der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Ich bin ein Familienmensch", sagt Alex Wideman, der aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri stammt. Zu seiner Familie gehören auch ein älterer Bruder, der in der NHL für die Anaheim Ducks spielt, und eine jüngere Schwester, die in St. Louis im Marketing tätig ist.

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