Kurpfalz-Bären eine Nummer zu groß - BSV trotzdem gerettet

Zwickau.

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben am Samstag zwar gegen die TSG Ketsch eine 22:29 (10:13)-Heimniederlage hinnehmen müssen. Trotzdem durften sie vier Spiele vor dem Ende einer Saison mit langer Durststrecke den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen feiern.

In der Sporthalle Neuplanitz gab es zunächst einen Nackenschlag bereits vor dem Anwurf. BSV-Rückraumspielerin Maja Helmchen, die normalerweise in der zweiten Mannschaft aufläuft, verletzte sich beim Aufwärmen und war damit zum Zuschauen verdammt. So blieben Trainer Norman Rentsch lediglich sieben Feldspielerinnen im Duell mit dem Meisterschaftskandidaten. In der ersten Hälfte hielt sein Team gegen die Gäste aus Baden-Württemberg dagegen und blieb auch dank einer gut aufgelegten Torfrau Charley Zenner im Spiel. Doch nach dem Seitenwechsel fiel die Vorentscheidung. Innerhalb von fünf Minuten vergrößerten die Kurpfalz Bären ihren Vorsprung von 13:10 auf 17:11. Die Zwickauerinnen steckten nicht auf, ohne die Gäste aber nochmals in Bedrängnis bringen zu können. Beste Torschützinnen bei Zwickau waren Nadja Bolze und Isa-Sophia Rösike mit jeweils fünf Treffern.

Durch die kürzlich angemeldete Insolvenz der Mannschaft aus Trier steigt in dieser Saison lediglich ein weiteres Team aus der 2. Bundesliga ab. Da die HSG Gedern/Nidda ihr Heimspiel gegen Lintfort am Samstagabend mit 23:29 verlor und damit zehn Punkte hinter den Zwickauerinnen blieb, ist der BSV bereits vier Spieltage vor Saisonende gerettet. (ewer)

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