Mit Problemen zum Angstgegner

In der Fußball-Landesliga geht die Hinrunde zu Ende. Auf den VfB Empor und VfL 05 warten schwere Aufgabe.

FC Grimma gegen VfB Empor Glauchau. Die Mannschaft aus Glauchau muss morgen im letzten Spiel des Jahres bei einem Angstgegner antreten. Sie hat alle vier Partien, die es in den letzten beiden Jahren in der Fußball-Landesliga gab, verloren. Im Stadion der Freundschaft gelang dem VfB Empor dabei noch kein einziger Treffer. "Grimma hat eine robuste Mannschaft mit schnellen Offensivspielern", sagt Trainer Mario Weiß. Die Tabelle zeigt, dass die Rollen auch diesmal klar verteilt sind. Grimma steht mit 27 Punkten auf dem dritten Platz, Glauchau ist mit 14 Zählern Achter.

Die Gäste haben zudem personelle Probleme. Mit Willy Schad (verletzt) und Toni Thiam (nach der fünften Gelben Karte gesperrt) fallen zwei Defensivakteure aus. Auch Top-Torjäger Robin Hölzel muss verletzungsbedingt passen. Dazu kommen mit Carsten Pfoh, Tino Wagner und Kevin Jordan noch drei angeschlagene Akteure. Das Trio hat in dieser Woche nicht das komplette Trainingspensum absolviert. "Es ist noch unklar, ob die drei Spieler in Grimma auflaufen", sagt Mario Weiß. Er hofft, dass seine Mannschaft die Negativserie in Duellen mit dem Gegner aus Nordsachsen beenden kann: "Es ist immer positiv, wenn man mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause geht."

Anspiel: morgen um 13.30 Uhr.

VfL 05 Hohenstein-Ernstthal gegen BSG Stahl Riesa. Zum Abschluss der Hinrunde erwartet der VfL 05 Hohenstein-Ernstthal einen starken Gegner. "Stahl ist immer ambitioniert und hat aufgrund seiner Tradition nach wie vor ein großes Fanpotenzial", sagt VfL-Teammanager Heiko Fröhlich über den morgigen Kontrahenten, der auch in diesem Jahr zum Verfolgerfeld auf die Tabellenspitze zählt.

Als Vierte mit 25 Punkten haben die Riesaer aber schon einen größeren Rückstand auf die Spitzenteams aus Eilenburg (33) und Kamenz (32). Der VfL 05 ist als Sechster auf Kurs und hat mit 20 Punkten die Zielvorgabe für die Hinrunde erreicht, visiert aber auf dem Kunstrasenplatz am Schützenhaus Zusatzpunkte an, um gut gelaunt in die abendliche Weihnachtsfeier gehen zu können. "Letzte Woche hat die Mannschaft in Taucha nicht nur einen Sieg geholt, sondern auch eine klare Struktur erkennen lassen. Ich denke, da wird die Handschrift des Trainer immer deutlicher", schätzt Fröhlich ein. Gegen Riesa müsse das Team nicht unbedingt das Spiel machen, es soll wieder auf das schnelle Umkehrspiel setzen. Personell gibt es wahrscheinlich keine Sorgen. Auch die zuletzt fehlenden Akteure Toni Grabowski, Fritz Gerisch, Guido Heßmann rücken laut Fröhlich wieder in den Kader.

Anspiel: morgen um 13.15 Uhr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...