Mit Titel aus dem Team verabschieden

In der Handball-Sachsenliga steht für den HC Glauchau/Meerane eine wichtige Partie an. Für einen Spieler hat sie besondere Bedeutung.

Glauchau/Meerane.

Die nächsten Partien in der Handball-Sachsenliga sind für Lars Lindner vom HC Glauchau/Meerane die Abschiedsvorstellung. Der Routinier, der am Donnerstag seinen 40. Geburtstag gefeiert hat, wird im Sommer seine sportliche Laufbahn beenden. "Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist", sagt der Linkshänder, der mit 53Treffern in 14 Partien momentan auf dem zweiten Platz der internen Torschützenliste steht.

Lindner will sich am liebsten mit dem Sachsenmeistertitel und dem Aufstieg in die mitteldeutsche Oberliga in die Handball-Rente verabschieden. Das ist allerdings nur noch aus eigener Kraft möglich, wenn Lindner und Co. am Sonntag zwei Punkte aus der Jahnsporthalle in Görlitz mitbringen. Dort beginnt um 18 Uhr ein absolutes Spitzenspiel: Der Tabellenzweite Koweg Görlitz (27:5 Punkte) empfängt den Tabellendritten aus Glauchau und Meerane (22:6 Punkte).

"Die Hütte wird voll sein. Es treffen starke Mannschaften aufeinander. Für solche Aufgaben spielen wir Handball", sagt Lindner und macht deutlich: "Jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen." Im Hinspiel, in dem es ein 26:26-Remis gab, verschlief der HC die erste Hälfte. "So etwas darf uns nicht wieder passieren", sagt der Routinier. Trotz seines Geburtstages war er am Donnerstagabend zum Training. Auf eine Party wird am Wochenende verzichtet. "Ich konzentriere mich voll und ganz auf das Spiel am Sonntag. Wenn wir in Görlitz gewinnen, wird es auf der Rückfahrt garantiert kühle Getränke geben", kündigt Lars Lindner an.

Neben Lindner wird Felix Kempe wieder in der Rolle als Spielertrainer auflaufen. Kempe gab am Sonntag beim Heimsieg gegen Zwönitz ein 15-minütiges Comeback. Er stand nach einer fast zweijährigen Pause erstmals wieder auf dem Spielfeld. "Die Abstimmung hat so gut funktioniert, als ob er nie weggewesen wäre", sagt Lindner. Die Gäste müssen im Spitzenspiel auf Torhüter Stefan Schwinger und Kreisläufer Christian Staude verzichten. Sie sind verletzt. Zudem klagt André Blauhut über Leistenbeschwerden. "Wir haben im Pokalspiel gegen Zwenkau und im Punktspiel gegen Zwönitz viel Selbstvertrauen getankt. Den Schwung müssen wir mitnehmen. Wir wissen aber, dass es in Görlitz schwieriger wird", so Lindner.

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