Neuformiertes Team schlägt kräftig zu

Am Sonntag starteten die Faustball-Oberligen in die verkürzte Feldsaison. Auf die Glauchauer Frauen und die Gersdorfer Männer warteten besondere Herausforderungen.

Glauchau/Gersdorf.

Rang 5 mit 18:10 Punkten in der Vorsaison auf dem Feld, Platz 2 in der Halle. Ihre Konkurrenzfähigkeit in der Oberliga hatten die Faustballerinnen des FV 1925 Glauchau-Rothenbach zuletzt mehrfach unter Beweis gestellt. Dennoch waren vor dem Start in die Feldsaison 2020 am Sonntag einige Fragezeichen zu erkennen. Denn mit Larissa Härtwig (Energie Görlitz), Toni Völkel (TV Staffelstein) und Loreen Gerth (Babypause) gehörten drei Leistungsträgerinnen nicht mehr mit zum Aufgebot. Zusammen mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft schickte der FV ein neuformiertes Team ins Rennen. "Dadurch war auch keine Prognose möglich , wie der Saisonstart verlaufen wird", sagte Übungsleiter Karl-Peter Krey.

Doch allzu lange brauchten Bianca Kruck, Jannet und Jenny Bang, Nikara Päper, Saskia Seiler und Claudia Mechsner-Wendt nicht, um die Herausforderung zu bewältigen und ihr Zusammenspiel erfolgreich zu gestalten. Mit 2:1 Sätzen (11:5, 9:11, 11:3) besiegten die Gastgeberinnen den ESV Dresden relativ problemlos.

Die folgende Partie gegen den SV Groitzsch entwickelte sich bei Gewitter, starken Regengüssen und Wind auch zum Kampf gegen das Wetter. Nachdem die Glauchauerinnen den ersten Satz mit 9:11 verloren hatten, bissen sie sich zurück in die Partie. Mit 11:5 und 15:13 bogen sie das Spiel zu ihren Gunsten um. "Mit 4:0 Punkten haben wir eine hervorragende Ausgangsposition für den zweiten Spieltag am Sonntag in Dresden", sagte Krey.

Die anderen vier Teams der Liga spielten am Sonntag in Hirschfelde. Dort übernahmen die Gastgeberinnen mit 6:0 Punkten die Tabellenführung vor dem FV. Die Endrunde der kurzen Saison findet am 13. September in Glauchau statt. Die ersten vier Teams kämpfen dann um die Landesmeisterschaft.

Eine Herausforderung stellte der Oberliga-Start auch für die Männer der SSV Blau-Weiß Gersdorf dar. Als Aufsteiger aus der Landesliga traf das ebenfalls neuformierte Team am Sonntag in Groitzsch je zweimal auf den Gastgeber und den SC DHfK Leipzig. Im zweiten Spiel gegen Leipzig kratzte Gersdorf beim 12:14 im zweiten Durchgang an einem Satzgewinn. Doch am Ende brachte Blau-Weiß nichts Zählbares aus Groitzsch mit. "Damit sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir wollten zumindest ein Spiel gewinnen", sagte Abteilungsleiter Wolfgang Streubel. In der Zwischenrunde am 12. Juli in Dresden treffen die Gersdorfer auf den Langebrücker BSV und den SSV Heidenau. (mit kpk)

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