Neukirchener fährt erste Punkte ein

Für Albert Prasse lief zum Saisonauftakt des ADAC Mini Bike Cups noch nicht alles nach Plan. Doch nach Platz 7 im zweiten Rennen ist Optimismus angesagt.

Neukirchen.

"Deutschlands bestbewachte Kartbahn" war am vergangenen Wochenende Austragungsort des ersten Wertungslaufs im ADAC Mini Bike Cup. Die Bahn liegt im niedersächsischen Faßberg innerhalb einer Bundeswehrkaserne. Der zwölfjährige Albert Prasse aus Neukirchen startet in dieser Saison in der Gruppe Nachwuchs, in der sich 17 Rennfahrer aus der Altersklasse 11 bis 14 Jahre tummeln. "Das ist dieses Jahr eine ganz schöne Kampfgruppe, denn wir liegen alle eng beieinander mit unserer Leistung", weiß der Neukirchener um seine Aufgabe. Für den Schüler ist es bereits das fünfte Jahr in einer Motorradmeisterschaft.

In Faßberg standen die ersten beiden von insgesamt 18 Wertungsläufen auf dem Programm. "Der Trainingstag lief ganz gut. Ich habe gegenüber vorigem Jahr zwei Sekunden gut gemacht", blickte Albert Prasse nicht ohne Stolz auf seine Leistung. "Papa und unser Helfer haben aber auch viel geschraubt. Die Kupplung war nieder, und mit der Übersetzung haben wir ewig rumprobiert", sagt der junge Fahrer.

Am Renntag standen nach einem freien Training zwei Qualifikationsläufe auf dem Plan. "Meine Zeiten waren eigentlich gut. Aber die anderen Jungs waren einfach auch verflixt schnell", ärgerte sich Albert Prasse am Ende etwas über Startplatz 8. Kein Wunder: Zwischen dem zweiten und elften Rang lagen nur wenige Zehntel Differenz. Der erste Rennlauf startete dann bei hochsommerlichen Temperaturen. 18 Runden galt es zu absolvieren. Zu Beginn musste Albert Prasse einem Sturz ausweichen und büßte damit einen Platz ein. Noch in der ersten Runde kämpfte er sich an Loris Schönrock (Wesel) vorbei auf den siebenten Platz, stürzte aber kurz darauf mit einem Highsider. Damit war noch vor der ersten Zieldurchfahrt das Rennen vorzeitig beendet. Insgesamt kamen im ersten Lauf fünf Jungen zu Sturz. Albert Prasse: "Papa hatte jedenfalls ganz schön zu schrauben und auszutauschen nach meinem Crash."

Bis zum zweiten Start des Tages war die Honda NSF 100 aber wieder fahrbereit. Der Start gelang dem Zwölfjährigen gut, allerdings begann er das Rennen noch vorsichtig. Damit löste sich die Spitzengruppe ab. Nach 18 Rennrunden erreichte Albert als Siebter mit solidem Abstand zum nächsten die Zielflagge. "Immerhin Punkte", resümiert er das Wochenende. 14 Tage bleiben zum Erholen und Trainieren, dann gastiert der Cup in der Motorsportarena Oschersleben. (amy)

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