Nur der Trainer ist angeschlagen

Die Handballteams aus Glauchau und Meerane kämpfen am Sonntag wieder um Punkte. Sie fahren als Favoriten in die Stadtsporthalle in Döbeln.

Sachsenliga: HSG Neudorf/Döbeln gegen HC Glauchau/Meerane. Nur Trainer Felix Kempe ist beim HC Glauchau/Meerane etwas angeschlagen aus der Pause, die zwischen Weihnachten und Silvester eingelegt wurde, gekommen. Der 28-Jährige musste sich einem operativen Eingriff am Arm unterziehen. Dabei wurde eine Metallplatte, die Ärzte nach seinem Motorradunfall eingesetzt hatten, entfernt. "Die Jungs freuen sich, dass es endlich wieder um Punkte geht", sagt Felix Kempe.

Er kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Nur die Staude-Brüder fehlen - aus verschiedenen Gründen. Christian Staude muss schon seit dem Herbst wegen einer Schulterverletzung pausieren. Stefan Staude, der vor wenigen Wochen von Chemnitz zum HC gewechselt ist, steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung und soll sein Debüt erst am 27. Januar im Heimspiel gegen Zwenkau geben.

Die Favoritenrolle liegt am Sonntag beim HC Glauchau/Meerane. Das Kempe-Team steht derzeit mit 16:4 Punkten auf dem dritten Platz. Der Gegner hat dagegen bisher nur bei einem Sieg und einem Unentschieden etwas Zählbares eingefahren. Zudem gab es neun Niederlagen. Das bedeutet 3:19 Punkte und den zehnten Platz. Im Hinspiel feierte das HC-Team einen ungefährdeten 28:20-Sieg. "Wir dürfen den Gegner trotzdem nicht unterschätzen. Eine Mannschaft wie Neudorf/Döbeln kann auch mal für eine Überraschung gut sein - in Abwehr und in Angriff", warnt Felix Kempe.

In den letzten Spielen des alten Jahres musste das HC-Team auswärts Federn lassen. Beim EHV AueII gab es eine klare Niederlage. Durch eine starke Moral konnte im Spiel bei der SG Germania Zwenkau wenigstens noch ein Unentschieden erkämpft werden. Aus Sicht von Felix Kempe handelt es sich um eine Kopfsache. "Wir müssen uns in den entscheidenden Phasen cooler und abgezockter präsentieren", sagt der Coach, der die Punktspielpause auch genutzt hat, um mehr Variabilität ins Offensivspiel zu bringen. "Wir haben einige Spielzüge, die wir in der Hinrunde nur selten zeigen konnten, wieder etwas aufgefrischt", sagt Kempe.

Anwurf: Sonntag um 18 Uhr. Verbandsliga-Männer: HSG Neudorf/Döbeln II gegen HC Glauchau/Meerane II. In dieser Partie sind die Rollen bei einem Blick auf die Tabelle klar verteilt. Die HSG II ist Schlusslicht. Die HC-Reserve nimmt mit 12:10 Punkten den fünften Platz ein. Sie kann mit einem Sieg weiter Anschluss an die Podestplätze halten. Allerdings ist die Mannschaft aus Glauchau und Meerane durch das Ergebnis im Hinspiel gewarnt, als man nur einen denkbar knappen 24:23-Sieg erkämpfen konnte.

Anwurf: Sonntag um 14 Uhr.

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