Rollers feiern zwei wichtige Punkte gegen Köln 99ers

Rollstuhlbasketball: Zwickau mit viel Mühe gegen den Tabellenletzten

Mosel.

Der BSC Rollers ist mit einem Sieg in die Rückrunde der Rollstuhlbasketball-Bundesliga gestartet. Nach dem 55:45 (11:16, 32:25, 44:31)-Erfolg über die Köln 99ers bleibt Zwickau auf Platz 7, ist jetzt aber punktgleich mit den Iguanas München (60:77 gegen Hamburg).

Der bisher punktlose Tabellenletzte begann forsch, versenkte binnen drei Minuten drei Dreier. Nach zwei Minuten lagen die Rollers mit 1:5 zurück, später gar mit 7:16 (6.). "Es gab einige Missverständnisse, ob das Pässe betrifft oder Fahrwege", bemängelte Marco Förster. "Da war ich unzufrieden, weil wir das vorher klar besprochen hatten. Es war halt ein Harakiri-Spiel." Zu Beginn des zweiten Viertels versuchten es die Gäste mit Pressing, doch Zwickau konnte sich aus der Umklammerung lösen und den Rückstand verkürzen - Frank Oehme erzielte den 21:21-Ausgleich (15.), Rostislav Pohlmann brachte sein Team erstmals in Führung (23:21/16.), die er rasch selbst auf 27:21 ausbaute (17.). Dank einer starken Abwehrleistung gestattete Zwickau den Kölnern in den beiden Mittelvierteln nur neun bzw. sechs Pünktchen. "Das hat mir richtig gut gefallen", lobte Förster. Der Vorsprung seines Teams wuchs bis auf 13 Zähler an (46:33/31.).

Im Schlussdurchgang kamen die 99ers nochmal bis auf sieben Punkte heran (50:43/35.), als der Trainer Rostislav Pohlmann eine kurze Verschnaufpause gönnte. Doch mit der Wiederhereinnahme des Tschechen kehrte auch die nötige Ruhe und Sicherheit in die eigenen Reihen zurück. "Die zwei Punkte waren ganz wichtig", betonte Marco Förster. (tc)

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