Sechs Teams stecken im Abstiegskampf

Fußball-Westsachsenliga: Ein Kellerduell steht an

Zwickau.

Mit dem Duell des Oberlungwitzer SV gegen die SG Schönfels wird am Sonnabend, 15 Uhr der 20. Spieltag der Westsachsenliga eingeläutet. Der OSV ist seit fünf Spielen ungeschlagen und will die Serie ausbauen, um weiter im Medaillenrennen zu bleiben. "Wir wollen Dritter werden", betont der Oberlungwitzer Vereinschef Jörg Voß. Ein Ausrutscher soll deshalb unbedingt vermieden werden. Die Schönfelser wollen ihren Aufwärtstrend bestätigen, müssen aber auf dem Kunstrasen an der Erlbacher Straße die Stammkräfte Philipp Langnickel und Benjamin Jandausch ersetzen.

Nach dem Dreier der Vorwoche will der VfL Wildenfels am Sonntag weiter zur Aufholjagd blasen und gegen den TV Oberfrohna das zweite Heimspiel hintereinander gewinnen. Oberfrohna möchte dem zum Saisonende scheidenden Trainer Pierre Knechtel ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten und mit einem Sieg weiter im oberen Tabellendrittel bleiben. Abstiegskampf pur ist bei der Partie SG Friedrichsgrün gegen Meeraner SV II (jeweils 17 Punkte) zu erwarten. "Wir wollen endlich wieder zu alter Heimstärke finden und gegen Meerane gewinnen", so der Friedrichsgrüner Knipser Maik Heumann. Beim SV Mülsen St. Niclas zeigte die Formkurve zuletzt nach unten. Die Elf von Trainer Henri Schwarz will nun in die Erfolgsspur zurück. Doch mit dem seit zehn Spielen ungeschlagenen TSV Crossen, der aktuell auf Platz 3 steht, haben die Niclaser eine harte Nuss zu knacken.

Der SV Planitz muss zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen in Limbach-Oberfrohna antreten und will nach der Niederlage beim TV Oberfrohna diesmal drei Punkte von der weitesten Punktspielreise mitbringen. Doch der abstiegsbedrohte FSV Limbach-Oberfrohna wird sich mit seinem bekannten Kampfgeist wehren. Beim FC Sachsen Steinpleis Werdau sind die Titelträume nach dem 1:3 in Vielau erst einmal verflogen. "Wir lassen uns auch von Rückschlägen nicht beirren und arbeiten daran, uns als Mannschaft weiter zu verbessern", sagt Sachsen-Coach Matthias Lange vor dem Heimspiel gegen Blau-Gelb Mülsen.

Die SG Traktor Neukirchen ist nach dem 1:5-Debakel in der Vorwoche in Schönfels tiefer in den Abstiegsstrudel gerutscht und will so schnell wie möglich ans rettende Ufer. Doch jetzt reist ausgerechnet der souveräne Spitzenreiter SpVgg Reinsdorf-Vielau an. Die Reinsdorfer haben offenbar nicht vor, sich auf dem Neun-Punkte-Vorsprung auszuruhen. "Wir gehen jedes Spiel konzentriert an und wollen weiter punkten", sagt der Reinsdorfer Trainer André Göbel. (gd/mpf)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...