SSV-Damen siegen nach Rückstand

Die Lichtensteiner Volleyballerinnen haben ihr ersten Heimspiel gewonnen. Bei den St. Egidiener Männern lief es nicht nach Wunsch.

Regionalliga, Damen: Im ersten Heimspiel der Saison gewann die SSV Fortschritt Lichtenstein gegen den Dresdner SC klar mit 3:0, obwohl es im Spiel auch Schwächephasen gab. Im ersten Satz spielten die Gastgeberinnen souverän und gewannen über die Zwischenstände 13:5 und 21:11 sicher mit 25:15. Im zweiten Satz lag Lichtenstein schnell mit 2:7 hinten, was Trainer Jan Pretscheck zur Auszeit veranlasste. Doch auch danach blieb die Fehlerquote hoch, und Dresden baute die Führung aus. Erst nach dem 7:15 ging ein Ruck durchs Fortschrittteam. Außenangreiferin Yvonne Barth machte wichtige Punkte, und beim 18:18 war der Ausgleich geschafft. Die Schlussphase gehörte den Lichtensteinerinnen, die schließlich mit 25:19 gewannen. "Gegen eine starke Mannschaft kann man den Satz nicht mehr drehen", kommentierte Pretscheck nach dem Spiel. Durchgang drei war lange Zeit ausgeglichen. Nach einem 13:15-Rückstand drehte Lichtenstein auf. Die Gäste waren bis zum 21:21 noch dran, doch dann wurde auch dieser Satz entschieden. Den Schlusspunkt setzte die starke Anna-Maria Nitsche mit einem Ass zum 25:21.

"Hin und wieder hat die Konzentration gefehlt", sagt Spielführerin Lisa Wendler, eine der Neuen, die vom Chemnitzer PSV zu Fortschritt kamen. Auf der Zuspielerposition zeigte sie, genau wie das Lichtensteiner Nachwuchstalent Cora Müller, eine gute Partie. Auch insgesamt bekamen jungen Fortschrittspielerinnen neben den gestandenen Neuzugängen große Spielanteile und zeigten, dass in den vergangenen Jahren eine sehr gute Nachwuchsarbeit gemacht wurde.

Sachsenliga, Herren: Der erste Heimspieltag verlief für die Männer der SSV St. Egidien nicht nach Wunsch, denn die Spiele gegen den TSV Leipzig und Kreuzschule Dresden wurden jeweils 1:3 verloren. "Es waren schwache Gegner, gegen die wir noch schwächer gespielt haben", sagte Trainer Michael Albert. Den ersten Satz gegen Leipzig verlor St. Egidien nach einer 21:18-Führung noch mit 25:27. Danach gab es zwar ein 25:23, doch der Biss und die Konsequenz im Spiel fehlten. So wurden die Folgesätze mit 23:25 und 20:25 verloren. Gegen Dresden gab es nach dem 25:23 im ersten Satz Hoffnung. Doch die verflog schnell. Mit 21:25, 17:25 und 22:25 kassierte St. Egidien drei Satzpleiten. (mpf)

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