Stärke von Fortschritt ist der Angriff

Fußball-Landesklasse: Lichtensteiner haben in aktueller Saison mit Abstiegskampf nichts zu tun

Lichtenstein.

Die Fußballer des SSV Fortschritt Lichtenstein können die Winterpause deutlich entspannter genießen als vor einem Jahr. Damals steckte das Team mitten im Abstiegskampf und konnte den Klassenerhalt erst kurz vor dem Saisonende sichern.

In der aktuellen Punktspielserie läuft es für die Mannschaft von Trainer Mirko Ullmann viel besser. Mit 30 Punkten aus 15 Spielen sind die Lichtenstein derzeit Tabellenvierter hinter Handwerk Rabenstein (39), dem VfB Fortuna Chemnitz (34) und Lok Zwickau (31). "Zu den beiden Spitzenteams fehlt uns noch etwas, aber insgesamt bin ich natürlich mit der Hinrunde zufrieden", sagt Ullmann, der seit einem Jahr Trainer bei Fortschritt ist. Dem Ex-Profi, der früher vor allem in der Offensive zuhause war, ist es gelungen, die Lichtensteiner Defensive zu stärken. Die war in den vergangenen Jahren jeweils zu anfällig, ist jetzt aber mit lediglich 22 Gegentreffern durchaus solide. "Wir bekommen trotzdem noch zu viele einfache Tore", sieht der 43-Jährige durchaus noch Steigerungsmöglichkeiten.

Mit 44 erzielten Toren stellt Fortschritt zusammen mit dem VfB Fortuna Chemnitz den besten Angriff. "Unsere Offensive ist stark, das wissen wir. Es gibt keinen Neid, deshalb haben wir viele Torschützen und starke Vorbereiter", schätzt der Übungsleiter ein. Lastete in der Vorsaison viel Druck auf den Schultern von Rico Bär, ist bisher auch Dominik Weis treffsicher. Der Neuzugang traf, genau wie Bär, in der Vorrunde zehnmal. Kevin Pal-Petrovics (5), Pierre Börner (4), Alexander Strohbach (4) und Sebastian Helbig (3) sind ebenfalls immer für Treffer gut. Neben den Toren zählt vor allem auch die Routine, die von den Neuzugängen Pierre Börner und Sebastian Helbig vom VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mitgebracht wurde.

Offizieller Beginn für die Rückrundenvorbereitung ist der 15. Januar. Dann soll auch der Langzeitverletzte Marius Weiß wieder mitmischen. Robert Zurek war schon in den letzten Hinrundenspielen nach langer Pause wieder dabei, kann sich aber weiter steigern.

Eine klare Vorgabe für das Saisonziel macht Ullmann bisher nicht. Was möglich ist, muss sich in den ersten Spielen nach der Pause gegen das Spitzenteam VfB Fortuna Chemnitz und der schweren Auswärtsbegegnung in Reichenbach zeigen. Ullmann erwartet, dass es hinter den beiden Spitzenteams aus Chemnitz ein enges Rennen zwischen Marienberg, Lok Zwickau und Schneeberg geben könnte. (mpf)

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