Stürmer trifft auf alte Kollegen

Der Eishockey-Zweitligist aus Crimmitschau muss am Wochenende in Landshut und gegen Frankfurt antreten. Dabei kommt es zu einem Wiedertreffen mit Erik Gollenbeck.

Crimmitschau.

Auf Erik Gollenbeck wartet eine besondere Partie. Der 24-Jährige, der aus dem Nachwuchsbereich des ETC Crimmitschau stammt und von 2014 bis 2018 das Eispiraten-Trikot getragen hat, muss nun erstmals gegen seine früheren Kollegen um Punkte kämpfen. Der Angreifer ist mittlerweile für den EV Landshut im Einsatz. "Es geht - wie in jedem Spiel - nur um drei Punkte. Trotzdem wächst natürlich die Vorfreude auf das Duell gegen Crimmitschau und das Wiedersehen mit den alten Kollegen", sagt Erik Gollenbeck, der nach einem Kurz-Intermezzo in der Saison 2018/19 bei den Selber Wölfen nun einen neuen Anlauf in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) nimmt. Der gebürtige Werdauer hat bisher sechs Partien absolviert, kommt auf einen Treffer und eine Vorlage für den Traditionsverein aus Niederbayern. "Als neuer Spieler muss man zunächst seine Rolle im Team finden. Ich spüre das Vertrauen der Verantwortlichen, darf auch in den Special-Teams auf das Eis", erzählt Erik Gollenbeck, der mit seinen Teamkollegen bisher stets in der Fremde antreten musste. Der Grund: Das Eisstadion am Gutenbergweg in Landshut wird für 22 Millionen Euro saniert. Die traditionsreiche Spielstätte erhielt in einem ersten Bauabschnitt ein neues Dach. Als erster Gegner nach der Wiedereröffnung werden nun die Eispiraten erwartet. "Wir freuen uns auf eine volle Hütte", sagt Erik Gollenbeck.

Die Eispiraten Crimmitschau haben allerdings weder am Freitag (ab 19.30 Uhr) auswärts in Landshut noch am Sonntag (ab 17 Uhr) zu Hause gegen Frankfurt/Main einen Grund, um irgendwelche Gastgeschenke zu verteilen. Die Westsachsen stehen auf dem elften Platz. "Auf uns warten zwei schwere Partien. Landshut wird mit viel Energie ins erste Heimspiel der Saison gehen. Frankfurt gehört zu den Top-Teams in der DEL 2", sagt Eispiraten-Trainer Daniel Naud, der sich mit einigen personellen Problemen herumplagt. Stürmer Julian Talbot hat in dieser Woche aufgrund von muskulären Problemen im Rücken, welche auch auf das Handgelenk ausstrahlen, nicht trainiert. Der Einsatz des Kanadiers gilt als unwahrscheinlich. Dafür erhält Lukas Vantuch wieder eine Chance als Center zwischen Patrick Klöpper und Adrian Grygiel. An den letzten beiden Tagen konnte Verteidiger André Schietzold wegen eines grippalen Infektes nicht trainieren. Aus dem Grund mussten auch Philipp Halbauer am Dienstag und Vincent Schlenker am Mittwoch eine Pause einlegen.

Als Schlüssel zu den angepeilten Erfolgserlebnissen nennt Daniel Naud eine kompakte Defensive. "Wir dürfen aus dem Slot nur weniger als 15 Versuche des Gegners zulassen. Das hat zuletzt gegen Bietigheim-Bissingen gut geklappt. Daran müssen wir nun anknüpfen", sagt der Coach, der im Tor weiter auf Michael Bitzer setzt.

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