Sturm-Duo freut sich auf Comeback auf dem Eis

Die Personalsituation beim Eishockey-Zweitligisten aus Crimmitschau hat sich entspannt. Und ein Talent steht vor seinem Debüt.

Crimmitschau.

Der Daumen geht hoch: Vincent Schlenker und Dominic Walsh haben nach dem Belastungstest am Donnerstagmittag grünes Licht gegeben. Sie stehen dem Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau zum Start in die neue Saison am heutigen Freitag (20 Uhr) bei den Heilbronner Falken und Sonntag (ab 17 Uhr) gegen den EHC Bayreuth zur Verfügung. Walsh plagte sich mit einer leichten Gehirnerschütterung herum. Schlenker klagte über Leistenbeschwerden. "Die Pause hat mir gut getan. Ich kann wieder richtig Gas geben", sagte Vincent Schlenker, der zum Saisonstart gemeinsam mit Patrick Pohl und Marius Demmler stürmen wird. Dominic Walsh bildet einen Block mit Austin Fyten und Alex Wideman. Dazu kommt die Formation mit Julian Talbot, Patrick Klöpper und Adrian Grygiel. Der Blick auf das Personal zeigt: Die Eispiraten können trotz der Rückenverletzung von David Kuchejda drei Reihen, die für Torgefahr sorgen, auf das Eis schicken. André Schietzold, der zuletzt in der Offensive aushelfen musste, bleibt auf seiner angestammten Position in der Abwehr. Im Tor steht Michal Bitzer.

Auf die Westsachsen warten zwei unterschiedliche Partien. In Heilbronn rechnet Trainer Daniel Naud mit einem druckvollen Gegner, der "sich mit guten deutschen Spielern verstärken konnte". Der Coach fordert, dass seine Schützlinge die Konterchancen effektiv nutzen sollen. "Das Heimspiel gegen Bayreuth ist ein Derby - vor einer großen Kulisse und mit eigenen Gesetzen", sagt der Coach.

Auf seine ersten Einsätze in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) freut sich Viktor Braun. Der 19-Jährige hat in der Vorbereitung mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. "Wir haben hart gearbeitet. Dafür wollen wir uns nun belohnen", sagt der Youngster, der in der Saison 2018/19 viel Spielpraxis beim Oberligisten in Leipzig sammeln konnte und nun den nächsten Schritt in seiner Karriere machen will. Dafür nimmt Viktor Braun einige Strapazen auf sich. Am Donnerstag drückte er am Sportgymnasium in Chemnitz die Schulbank. Der Tag begann mit einer Physik-Doppelstunde und endete mit dem Deutsch-Kurs. Dazwischen ging es zum Mannschaftstraining in das Kunsteisstadion im Sahnpark. "Das ist ein angenehmer Stress", sagt Viktor Braun, der vor seinem Debüt in der DEL 2 auch noch Eintrittskarten für seine Eltern besorgt hat.

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