Team will es wissen

Für die Männer des SV Motor Meerane beginnt am 9. September die Saison in der Hockey-Regionalliga Ost. Sie treten als Aufsteiger an.

Meerane.

Während die Damen des SV Motor Meerane am Sonntag in die Punktspielserie der mitteldeutschen Hockey-Oberliga eingreifen, wird es für die Meeraner Männer erst am 9.September ernst. Sie haben eine Woche mehr Zeit, sich auf Feldsaison der Hockey-Regionalliga Ost vorzubereiten.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Hertzsch erwartet eine schwere Saison. Erst am letzten Spieltag der mitteldeutschen Oberliga hatte sie mit dem 12:4-Sieg über den Leipziger SC den Aufstieg geschafft. Die Meeraner hatten somit einen einzigen Punkt Vorsprung auf den HC Lindenau-Grünau Leipzig. Gezittert hat Hertzsch nach eigener Aussage aber nicht. "Der Aufstieg war zu Saisonbeginn 2017 für uns kein Thema, obwohl wir Absteiger waren. Platz zwei wäre auch in Ordnung gewesen", blickt er zurück. Der Trainer hat sich mit einer Aussage zum Titelgewinn lange zurückgehalten. Rückblickend nachvollziehbar, schließlich war der SV Motor nach der Hinrunde nur Fünfter. Erst mit dem 4:0-Erfolg gegen den ATV Leipzig Ende Mai hat Hertzsch Platz eins und damit den Aufstieg ins Visier genommen.

Der ist am Ende gelungen, weil es dem Team in der Rückrunde zunehmend besser gelungen ist, Standards, beispielsweise Ecken, zu nutzen. Ein weiteres Plus war laut Trainer die mannschaftliche Geschlossenheit. Tugenden, die ab 9. September mehr denn je gefragt sind. Auch wenn es ein schwieriges Unterfangen wird, die Mannschaft habe den Aufstieg gewollt. Erklärtes Ziel ist der Klassenerhalt. Thomas Hertzsch ist allerdings auch zuversichtlich, schließlich sei die mitteldeutsche Oberliga schon längst ebenfalls kein Spaziergang mehr.

Die Gegnerschaft, unter anderem TSV Leuna, SC Charlottenburg, Zehlendorf 88 oder der Osternienburger HC, ist den Meeranern aus den zurückliegenden Jahren bekannt. Eine konkrete Prognose darüber, was am Ende herauskommt, möchte Hertzsch dennoch nicht abgeben. Es gebe noch zu viele offene Fragen. Dazu gehört beispielsweise die Zahl der Absteiger. Die ist abhängig davon, wie viele Teams aus den oberen Ligen den Gang nach unten antreten müssen. "Das wissen wir erst zum Saisonende, wodurch die Serie zusätzlich spannend wird", sagt Hertzsch.

Der Kader bleibt gegenüber der mitteldeutschen Oberliga unverändert. Zugänge von anderen Vereinen gibt es beim SV Motor Meerane schon seit Jahren nicht. Um so mehr verdient die Leistung der Mannschaft Anerkennung. Thomas Hertzsch muss jedoch auch keine Abgänge verkraften.

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