Traum vom DFB-Pokal geht nicht in Erfüllung

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E-Fußball: Konkurrenz bei Landesverbandstrophy für Westsachsen zu stark - Zwickauer scheitert erst im Finale

Glauchau/Zwickau.

Am Ende war die Tür zum DFB-E-Pokal für die drei westsächsischen Konsolenspieler im Final-4-Turnier verschlossen. Weder Andy Uhlig (Oberlungwitzer SV) und Marcel Gramann (FSV Zwickau) auf der Playstation 4 noch Thomas Friedrich (SV Lok Glauchau/Niederlungwitz) an der XBox One konnten sich am Sonntag im Spiel Fifa 21 bei der Landesverbandstrophy des Sächsischen Fußballverbandes durchsetzen.

Für Thomas Friedrich war schon die Teilnahme am Final-4-Turnier, bestehend aus Halbfinale und Endspiel, ein Erfolg. Der 31-jährige Torwart des SV Lok Glauchau/Niederlungwitz nahm zum ersten Mal an einem offiziellen E-Sports-Wettkampf teil. Auf die Idee gebracht hatte ihn der Lok-Vereinsvorsitzende Eric Hofmann. "Er weiß ja, dass ich öfter mal XBox spiele, deswegen hat er mich gefragt", so Friedrich. Die Stärke der Gegner konnte er im Vorfeld nicht einschätzen. "Mit dem Einzug ins Final 4 war ich schon zufrieden", sagt Friedrich.

Qualifiziert hatte er sich dafür in einer Gruppenphase. Im Halbfinale unterlag Thomas Friedrich mit 1:5, das Spiel um Platz 3 ging für den als "Frudo1989" angemeldeten Lok-Spieler mit 2:6 verloren. "Frudo ist mein Spitzname. Den habe ich irgendwann mal bekommen, das ist sicher schon 20 Jahre her. Woher der Name kommt, weiß ich gar nicht mehr", so Friedrich, der zumindest den Spieler auf seiner Position kaum beeinflussen konnte. "Der Torwart wird bei Schüssen automatisch gesteuert und fliegt von selbst", erklärt der Schlussmann. Vielleicht war am Ende auch nur die Teamwahl des 31-Jährigen ein schlechtes Omen. Denn die Mannschaft seiner Wahl war seine Lieblingsmannschaft FC Bayern München, die im DFB-Pokal gegen Zweitligist Holstein Kiel schon die Segel gestrichen hat.

Bei Marcel Gramann überwog dagegen die Enttäuschung. Der Spieler des FSV Zwickau hatte sich den Sieg als Ziel gesetzt. Im Finale unterlag er Ben Kettenbeil aus Leipzig 2:3. Schon im Vorjahr hatte Gramann gegen ihn im Halbfinale des Finish-It-Cups vom Sächsischen Fußballverband den Kürzeren gezogen. "Die Duelle zwischen uns sind immer eng. Ich hatte am Sonntag leider zum falschen Zeitpunkt nicht die beste Tagesform", sagt Marcel Gramann, der nächstes Jahr neu angreifen will. Im Halbfinale setzte sich der FSV-Spieler mit 2:1 gegen Andy Uhlig durch. Der Oberlungwitzer Uhlig siegte im Spiel um Platz 3 mit 3:2 und schaffte damit den Sprung aufs Treppchen. (ewer/aheb)

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